
Alison Bruce (* 1962 in Tansania) ist eine neuseeländische Schauspielerin.
Bruce wurde in Tansania als Tochter eines schottischen Vaters und einer englischen Mutter geboren. Ihre Familie zog nach Neuseeland, als Alison acht Jahre alt war. Anfang der 80er Jahre absolvierte sie eine Schauspielerausbildung in Auckland und begann ihre Karriere als Bühnendarstellerin. Auf der Theaterbühne war sie unter anderem in Hamlet als Ophelia und in Cyrano de Bergerac als Roxanne zu sehen.
Alison Bruce spielte ihre ersten Fernsehrollen Mitte der 1980er-Jahre, seitdem spielte sie dort mehr als 30 verschiedene Rollen. In der neuseeländischen Serie Being Eve verkörperte sie die gestresste Mutter der Hauptfigur, in der Arztserie Mercy Peak eine der Krankenschwestern. Für letztere Rolle gewann Bruce einen neuseeländische Fernseh-Award als Beste Nebendarstellerin. Daneben war Bruce auch in den Fantasyserien Hercules und Xena – Die Kriegerprinzessin in einer ganzen Reihe verschiedener Rollen zu sehen, unter anderem die der Amazonenkönigin Melosa. Seit 2019 spielt sie eine Polizistin in der Krimiserie Auckland Detectives – Tödliche Bucht.
Zu den Kinofilmen, in denen Bruce mitwirkte, zählen unter anderem der Abenteuerfilm Mit Herz und Hand, in dem sie als Ärztin zu sehen war, und der Kurzfilm Mon Desir, der 1992 auf dem Cannes Film Festival Premiere hatte. Oftmals in streng und seriös wirkenden Rollen besetzt, spielte sie in dem Film Magik and Rose (2001) eine eher untypische Rolle als exzentrische Wahrsagerin. Unter Regie von Jane Campion spielte sie in den Filmdramen Ein Engel an meiner Tafel (1990) und The Power of the Dog (2021) sowie in der Serie Top of the Lake.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bruce, Alison |
| KURZBESCHREIBUNG | neuseeländische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1962 |
| GEBURTSORT | Tansania |