| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Alizarinrot S | ||||||||||||||||||
| Andere Namen | |||||||||||||||||||
| Summenformel | C14H7NaO7S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelrotes Pulver | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 342,25 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Alizarinrot S (auch Alizarin Karmin, systematische Bezeichnung nach Colour Index C.I. Mordant Red 3, C.I 58005) ist ein Farbstoff und pH-Indikator aus der Gruppe der Alizarine.
Alizarinrot S wurde 1871 von Carl Gräbe und Carl Theodor Liebermann entwickelt. Es ist ein pH-Indikator für pH 4,3–6,3 und pH 9,4–12,0. Alizarinrot S wird in der Histologie und Pathologie zur histologischen Färbung von Calciumverbindungen verwendet und färbt Calcium ziegelrot. Die Färbung von Calcium erfolgt am besten bei pH 9. Die Färbung mit Alizarinrot S ist die Standardmethode bei der mikroskopischen Quantifizierung der Mineralisierung von Osteoblasten. In Verbindung mit Alcianblau wird es zur Färbung von Skeletten von Mäusen verwendet.
In der Augenheilkunde wird Alizarinrot S zur Untersuchung von Verkalkungen in der Augenlinse eingesetzt. In Korallen wird Alizarinrot S zur Färbung von täglichen Wachstumsschichten verwendet. Ebenso wird es in der Geologie zur Färbung von Carbonaten eingesetzt. Obwohl unter den Anthrachinon-Derivaten einige genotoxisch sind und in doppelsträngige DNA interkalieren, ist Alizarinrot S weder zyto- noch genotoxisch.