Allen-Test

Arterien der Hand

Mit dem Allen-Test (nach dem amerikanischen Arzt Edgar Van Nuys Allen) können der Hohlhandbogen (Arcus palmaris), die Arteria radialis sowie die Arteria ulnaris auf Durchblutungsstörungen getestet werden. Der Allen-Test wird vor einer arteriellen Punktion durchgeführt, um die Durchblutung der Hand auch bei einem Verschluss der punktierten Arterie sicherzustellen. Weiterhin dient der Allen-Test als klinische Untersuchungsmethode im Vorfeld einer geplanten Entnahme eines Radialis-Lappens, um eine mögliche einseitige arterielle Versorgung, d. h. eine Blutversorgung nur durch die Arteria radialis bzw. Arteria ulnaris, der Hand zu erkennen. Sein diagnostischer Wert ist jedoch umstritten. Genauer ist eine arterielle Durchflussbestimmung der beiden Arterien mittels Sonographie.

Je nach Fragestellung – Durchblutungsstörung einer Arterie oder einseitige Blutversorgung des Hohlhandbogens – erfolgt der Test dabei nach folgendem Schema:

Originalbeschreibung

Literatur