| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | 1-Naphthylamin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H9N | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hellbrauner Feststoff mit aminartigem Geruch | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 143,19 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,17 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
50 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
300 °C | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
0,3 Pa (20 °C) | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
1-Naphthylamin ist ein Derivat des Naphthalins. Es gehört zur Gruppe der aromatischen Aminoverbindungen. Neben dem 1-Naphthylamin existiert auch das Isomer 2-Naphthylamin, welches erhebliche gesundheitliche Gefahren birgt.
Nikolai Nikolajewitsch Sinin erhielt 1-Naphthylamin (von ihm Naphtalidam genannt) aus 1-Nitronaphthalin durch Reduktion mit Ammoniumsulfid.
Großtechnisch wird es gewonnen, indem Naphthalin mit Nitriersäure (Salpetersäure mit Schwefelsäure) zu 1-Nitronaphthalin im diskontinuierlichen Rührkessel nitriert wird. Nach dem Abtrennen wird das Nitronaphthalin mit Eisen und Salzsäure reduziert oder mit Wasserstoff katalytisch hydriert.
1-Naphthylamin ist ein farbloser, kristalliner Feststoff, der sich an der Luft verfärbt. Der Schmelzpunkt liegt bei 50 °C. Die Schmelzenthalpie beträgt 13,49 kJ·mol−1.. Die Verbindung ist schwer entzündlich. Der Flammpunkt der Schmelze beträgt 157 °C, die Zündtemperatur 460 °C.
1-Naphthylamin wird für die Synthese von Azofarbstoffen und Herbiziden, Aminonaphthalinsulfonsäuren, -Naphthol sowie N-Phenyl-1-naphthylamin (einem Antioxidationsmittel für Kautschuk) verwendet. Es dient weiterhin dem Nitritnachweis mit Lunges Reagenz bei der Griess-Ilosvay-Reaktion.
