| Alphavirus | ||||||||||||||||
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Alphavirus | ||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||||
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Alphavirus (früher: Arbovirus A) ist eine Virus-Gattung der Togaviridae.


In diese Gattung sind etwa 20 umhüllte und positiv-einzelsträngige RNA-Viren mit einem Durchmesser von ca. 60 bis 70 Nanometer eingeordnet. Die Virushülle besitzt charakteristische Spikes aus Glykoproteinen. Sie vermehren sich im Cytoplasma und die Nukleinsäure allein ist infektiös.
Alphaviren kommen weltweit vor. Die Krankheitserreger werden vor allem durch Stechmücken (z. B. Anopheles) übertragen (daher der alte Name Arbovirus). Alphaviren können beim Menschen endemisch, epidemisch und sporadische Erkrankungen hervorrufen. Dabei überwiegen gutartige fieberhafte Infekte, die zum Teil mit Exanthem und Gelenkentzündung (Polyarthritis) einhergehen. Bei Tieren kommen aber auch tödliche Erkrankungen mit Beteiligung des Zentralnervensystems vor, wie die Enzephalomyelitiden der Pferde, deren Krankheitsbilder zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen gehören.
Die hier wiedergegebene Systematik ist eine herkömmliche Klassifizierung einiger Vertreter nach Wirten und Krankheitssymptomen. Für eine taxonomische Systematik siehe Togaviridae.
Humanpathogene Viren:
Tierpathogene Viren: