| Alte Poste | ||
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Im unteren Bereich der Alten Poste | ||
| Lage | Sachsen, Deutschland | |
| Gewässer | Kratzbach, meist trocken | |
| Gebirge | Elbsandsteingebirge | |
| Geographische Lage | 50° 58′ 38″ N, 13° 59′ 13″ O | |
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| Gestein | Sandstein | |
| Höhe | 150 bis 240 NHNVorlage:Höhe/unbekannter Bezug | |
| Länge | ca. 4 km | |
| Besonderheiten | Schlucht | |
Die Alte Poste ist ein ca. 4 km langes Trockental am Westrand der Sächsischen Schweiz. Dieses Tal liegt in den Gemarkungen von Mockethal, Doberzeit, Stadt Wehlen und Lohmen. Laut Götzinger kommt der Name Alte Poste von dem an der Elbe gelegenen Dorf Posta, da er vermutete, dass früher ein Teil dieses Dorfes an dieser Stelle gestanden habe.
Der Weg bzw. die Straße durch die Alte Poste trägt den Namen Herrenleite, was wahrscheinlich auf die im südöstlichen Teil (jetzt ehemaligen) Steinbrüche adliger Grundbesitzer hinweist.

In der Alten Poste befindet sich die stillgelegte Bahnstrecke Pirna-Herrenleite, die als Stichbahn 1904 zum Transport, des in der Alten Poste gebrochenen Sandsteins gebaut wurde, und das Feldbahnmuseum Herrenleite. Das Feldbahnmuseum befindet sich auf einem ehemaligen Armeegelände (Tanklager) auf dem 1944 eine Kleinstraffinerie zur Herstellung von Kraftstoffen errichtet wurde, die bis 1964 Benzin produzierte.

Der Sandstein in der Alten Poste gehört zur „Sandsteinstufe d“ (nach Lambrecht). Der Postaer Sandstein ist sehr fest, geeignet z. B. für Brückenbauten aber weniger für Bildhauer. Stand 09/2026 befinden sich im Bereich der Alten Poste noch zwei aktive Steinbrüche.