Naturdenkmal „Am Brunnenbach“ | ||
Ansicht eines Abschnitts des flächenhaften Naturdenkmals "Am Brunnenbach" am östlichen Ortsrand von Bruchsal-Untergrombach | ||
| Lage | Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Fläche | 0,2963 | |
| Kennung | 82150090016 | |
| Geographische Lage | 49° 5′ N, 8° 34′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 1. Dezember 1986 | |
| Verwaltung | Landratsamt Karlsruhe | |
Das Gebiet Am Brunnenbach ist ein flächenhaftes Naturdenkmal auf dem Gebiet der Stadt Bruchsal im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg. Es handelt sich um einen naturnahen Bachlauf mit dessen Uferbewuchs.
Das Naturdenkmal wurde mit Verordnung vom 1. Dezember 1986 unter dem Namen Am Brunnenbach ausgewiesen.
Das Naturdenkmal liegt südöstlich von Untergrombach. Der Brunnenbach ist der Quellüberlauf der Untergrombacher Trinkwasserversorgung. Der Bach sowie der Uferböschungsverlauf sind heute noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten.
Im Südosten grenzt das Naturdenkmal an das Naturschutzgebiet Michaelsberg und Habichtsbuckel. Das Naturdenkmal wird vollständig überlagert vom FFH-Gebiet Kinzig-Murg-Rinne und Kraichgau bei Bruchsal und das Naturdenkmal wird vollständig überlagert vom Biotop Brunnenbach bei Untergrombach mit der Biotopnummer 169172150348 aus der Offenland-Biotopkartierung Baden-Württemberg.
Der Untergrund besteht aus Kalkstein.
Laut Biotopkartierung kommen die folgenden Arten im Gebiet vor: Feuersalamander, Feldahorn, Berg-Ahorn, Schwarz-Erle, Wald-Engelwurz, Schmalblättriger Merk, Echte Zaunwinde, Sumpf-Segge, Kohldistel, Gewöhnliche Waldrebe, Roter Hartriegel, Gemeine Hasel, Gewöhnlicher Spindelstrauch, Gemeiner Efeu, Wiesen-Bärenklau, Echter Hopfen, Echte Walnuss, Kulturapfel, Echte Brunnenkresse, Vogelkirsche, Gewöhnliche Traubenkirsche, Kratzbeere, Bruch-Weide, Schwarzer Holunder, Ästiger Igelkolben, Wald-Ziest, Große Brennnessel, Gewöhnlicher Schneeball.
Im Biotop Brunnenbach bei Untergrombach wurden bei einer Zählung im Jahr 2016, die von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg durchgeführt wurde, die Amphibienart Feuersalamander gefunden. Diese Art ist von der LUBW als stark gefährdet eingestuft.
Der Schutzzweck des Naturdenkmals ist gemäß Schutzgebietsverordnung