| Amamiku | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Amamiku | ||||||||||||
| Naruse, Segawa & Shokita, 2004 |
Amamiku ist eine Gattung von Süßwasserkrabben mit zwei rezenten Arten. Sie kommen auf den japanischen Ryūkyū-Inseln vor. Die Gattung ist nach der gleichnamigen Göttin aus der Ryūkyū-Mythologie benannt.
Der Carapax ist quadratisch, die Rückenfläche flach und rau. Der postorbitale Kamm ist zum Epibranchialzahn unterbrochen. Die Antenne reicht bis zur körpernahen Hälfte der Antennenbasis, wenn sie rückwärts gefaltet ist. Die Scheren (Chelae) sind bei beiden Geschlechtern nahezu symmetrisch, schlank und einfach gebaut. Das erste Gonopodium ist schlank, einfach und das Ende überragt den Sternalknopf in natürlicher Lage. Der Innenrand des Endsegments ist relativ lang, der Außenrand leicht auswärts gebogen, das Ende hat keine zusätzlichen Bildungen. Der Außenrand des subterminalen Segments ist leicht ausgehöhlt, der körperferne Innenrand gewinkelt. Die Synovialmembran ist verlängert und liegt an der Rückenseite des Subterminalsegments. Das zweite Gonopodium ist schlank, etwa so lang wie das erste, einfach gebaut und die Geißel kurz. Das Geißelende reicht bis zum Innenrand des Endsegments des ersten Gonopodiums.
Die Gattung ähnelt am meisten Candidiopotamon, unterscheidet sich aber in der Form des ersten Gonopodiums.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten: