

Amphibiendurchlässe (umgangssprachlich auch Krötentunnel) sind Röhren aus Beton oder Stahl, die als Tierquerungshilfen für Amphibien quer oder schräg in den Straßenkörper eingebaut sind, um der Landschaftszerschneidung durch die Verkehrstrassen entgegenzuwirken.
Neben dieser Zielgruppe werden die Durchlässe auch von manchen Arten der Kleinsäuger, Reptilien und Wirbellosen angenommen, unter Letzteren besonders Arten der Insekten (z. B. verschiedene Käfer) und Schnecken. Hat der Tunnel nicht nur Amphibien als Zielgruppe, wird der allgemeinere Begriff Kleintierdurchlass verwendet.
Amphibienleiteinrichtungen hindern die Tiere am freien Zugang zur Straße und führen sie zu den Durchlässen. An Leiteinrichtungen werden folgende Anforderungen gestellt:
Deutschland
Österreich
Schweiz