Die Amsonien (Amsonia), auch bekannt unter den Namen Blausterne oder Röhrensterne, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
Beschreibung
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In endständigen thyrsenartige oder schirmförmig zymösenBlütenstände sind die Blüten angeordnet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind schmal zugespitzt und meist drüsenlos. Die Kronblätter sind blau oder bläulich. Die Blüten sind Stieltellerblumen. Die Kronröhre ist zylindrisch, erweitert sich über der Mitte und ist innen zottig. Die Kronzipfel überlappen sich nach links. Die Staubblätter setzen im erweiterten Teil der Kronröhre an. Die Staubbeutel sind eiförmig bis länglich, und frei von der Narbe. Die Fruchtblätter sind durch den fadenförmigen Griffel verbunden. Die Samenanlagen sind zahlreich. Die Narbe hat einen basalen häutigen Anhang.
Es werden Balgfrüchte gebildet. Die Samen sind zylindrisch.
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Amsonia wurde 1788 Thomas Walter in Flora Caroliniana Seite 98 aufgestellt. Der Gattungsname Amsonia ehrt den amerikanischen Arzt und Botaniker Charles Amson, der im 18. Jahrhundert lebte.
Amsonia rigidaShuttlew. ex Small: Sie kommt von Louisiana bis ins nördliche Florida vor.
Amsonia tabernaemontanaWalter: Sie kommt in zwei Varietäten in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten vor.
Amsonia tharpiiWoodson: Sie kommt in New Mexico und in Texas vor.
Amsonia tomentosaTorr. & Frém.: Sie kommt in zwei Varietäten in den südlichen Vereinigten Staaten und im nordöstlichen Mexiko vor.
Nutzung
Einige Arten wie Amsonia tabernaemontana werden als Zierpflanzen verwendet.
Belege
Literatur
Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1995, ISBN 0-915279-33-9. Amsonia Walter., S. 156 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
Einzelnachweise
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Bingtao Li, Antony J. M. Leeuwenberg, David J. Middleton: Apocynaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 16: Gentianaceae through Boraginaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1995, ISBN 0-915279-33-9. Amsonia Walter., S. 156 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
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Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. online.
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Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1976, ISBN 3-7643-0755-2.
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K. Potgieter, V. A. Albert: Phylogenetic relationships within Apocynaceae s.l. based on trnL intron and trnL-F spacer sequences and propagule characters. In: Ann. Miss. Bot. Gard. Volume 88, 2001, S. 522–549. eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
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M. E. Endress, S. Liede-Schumann, U. Meve: An updated classification for Apocynaceae. In: Phytotaxa, Volume 159, 3, 2014, S. 175–194. doi:10.11646/phytotaxa.159.3.2
12345678910111213141516171819
Rafaël Govaerts: World Checklist of Selected Plant Families Database in ACCESS: 1-216203, 2003. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. In: Amsonia. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science,abgerufen am 21.Oktober 2021.