
Das Amt Ricklingen war ein historisches Verwaltungsgebiet des Fürstentums Calenberg, später des Königreichs Hannover.
Der Amtssprengel ging aus den Besitzungen der Grafen von Roden hervor, die um 1225 das Schloss Ricklingen als Wasserburg errichten ließen. 1333 ging das Gebiet in welfischen Besitz über, war aber in der nachfolgenden Zeit häufig verpfändet. 1852 wurde das Amt um die früher zum Amt Neustadt am Rübenberge gehörige Vogtei Basse vergrößert. 1859 ging es im Amt Neustadt am Rübenberge auf.