Ana Aszalos

Ana Aszalos (verheiratete Ana DiLeo, auch Anna DiLeo) ist eine ehemalige rumänisch-deutsche Basketballspielerin.

Laufbahn

Die aus Târgu Mureș stammende und auf der Spielmacherposition eingesetzte Aszalos nahm 1978 mit der Auswahl Rumäniens an der Europameisterschaft in Polen teil. Auf Vereinsebene spielte die 1,73 Meter große Aszalos in Rumänien für Universitatea Cluj-Napoca.

1980 blieb sie nach einem Spiel in Deutschland, dort schloss sie sich dem Bundesligisten DJK 08 Agon Düsseldorf an, mit dem sie mehrfach deutscher Meister wurde. Sie spielte in Düsseldorf für den Trainer Anthony DiLeo, der später ihr Ehemann wurde. 1983 erreichte Aszalos mit Düsseldorf das Endspiel im Europapokal der Landesmeister. Sie hatte im Halbfinalrückspiel gegen Daugawa Riga als beste Agon-Korbschützin (18 Punkte) entscheidenden Anteil daran, dass die Hinspielniederlage wettgemacht wurde und Düsseldorf als erster deutscher Verein in ein Europapokalendspiel einzog. Dieses verlor sie mit Düsseldorf anschließend.

1983 nahm Aszalos mit der deutschen Auswahl an der Universiade im kanadischen Edmonton teil. 1990 kam ihr Sohn Anthony, genannt T.J., zur Welt, wenige Monate später zog sie mit Kind und Ehemann von Düsseldorf in die Vereinigten Staaten. Dort gebar sie 1993 den zweiten Sohn Max. Beide Söhne spielten später in der Basketball-Bundesliga.

Fußnoten

  1. ↑ Die Konkurrenz kann nur hilflos zuschauen. In: Die Welt. 17. März 1986, abgerufen am 3. August 2020.
  2. ↑ Ana Azalos profile, European Championship for Women 1978. In: FIBA. Archiviert vom Original; abgerufen am 3. August 2020.
  3. ↑ Programul si loturile echupelor. In: Sportul. 30. September 1978, abgerufen am 15. Mai 2024.
  4. ↑ Vollblut-Basketballer: Max DiLeo kommt zu Rasta. In: SC Rasta Vechta. 18. Juni 2018, archiviert vom Original; abgerufen am 3. August 2020.
  5. ↑ "Wir fordern uns immer heraus". In: Köln.Sport. 20. Februar 2018, abgerufen am 3. August 2020.
  6. ↑ Schnelle Finger, schnelle Füße. In: Süddeutsche Zeitung. 3. Juni 2019, archiviert vom Original; abgerufen am 3. August 2020.
  7. ↑ Daniel Rohm: Der Vorzeigeprofi – T.J. DiLeo. In: Gießen 46ers. 6. Januar 2023, archiviert vom Original; abgerufen am 15. Mai 2024.
  8. ↑ Stephen Edelson: An unlikely leader emerges at Monmouth in Max DiLeo. In: Asbury Park Press. Abgerufen am 3. August 2020 (englisch).
  9. ↑ Das Finale erreicht. In: Hamburger Abendblatt. 25. Februar 1983, archiviert vom Original am 4. September 2021; abgerufen am 4. September 2021.
  10. ↑ DJK Agon 08; European Cup for Women's Champion Clubs (1983). In: FIBA. Abgerufen am 4. September 2021.
  11. ↑ 1983 Edmonton - Women. In: From Naismith to Nash. Abgerufen am 3. August 2020 (englisch).
  12. ↑ Anthony „T.J.“ DiLeo wechselt zu den Gießen 46ers. In: Gießen 46ers. 2. Juli 2013, archiviert vom Original; abgerufen am 3. August 2020.
  13. ↑ Max DiLeo - Men's Basketball. In: Monmouth University. Abgerufen am 3. August 2020 (englisch).
Personendaten
NAME Aszalos, Ana
ALTERNATIVNAMEN DiLeo, Ana; DiLeo, Anna
KURZBESCHREIBUNG rumänisch-deutsche Basketballspielerin
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert