| Anapagurus | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Anapagurus | ||||||||||||
| Henderson, 1886 |
Anapagurus ist eine Gattung der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse mit etwa 20 rezenten Arten. Sie besiedeln die Gezeitenzone, den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 0 und 1262 m im tropischen Atlantik, in den gemäßigten Breiten des Nordostatlantiks, in den gemäßigten Breiten des Nordpazifiks und in den gemäßigten Breiten im Süden Afrikas.
Die Gattung hat die Merkmale der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild (verknöcherter vorderer Teil des Carapax) ist bis zu 7,5 mm lang. Das Acicel des Augenstiels ist einfach oder mit einem Dorn bewehrt. Die Scherenbeine sind ungleich groß, das rechte ist deutlich kräftiger. Ein vor der Kralle gelegener Fortsatz fehlt. Die Coxa des letzten Pereiopoden trägt bei Männchen rechts keine oder nur eine kurze Geschlechtsröhre, an der linken Coxa ist eine kurze bis mittellange, nach außen gerichtete Geschlechtsröhre ausgebildet, die häufig rückenseitig über das Pleon gebogen ist. Das Telson weist entweder zwei hintere, schräge und stachlige Lappen auf oder es hat querverlaufende, stachlige Hinterränder.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:
Die beiden Arten Anapagurus acutus A. Milne-Edwards & Bouvier, 1893 und Anapagurus marginatus A. Milne-Edwards & Bouvier, 1893 gelten als unsicher (taxa inquirenda).
Synonyme sind Eupagurus (Anapagurus) Henderson, 1886 und Spiropagurus (Anapagurus) Henderson, 1886.