Andrea Muheim

Andrea Muheim (* 6. Juni 1968 in Zürich; † 14. Juni 2023) war eine Schweizer Malerin und Objektkünstlerin.

Leben

Andrea Muheim wurde 1968 in Zürich geboren, ihr Heimatort ist Flüelen. Ihr Sohn Miro (* 1998) ist Fussballprofi. Nach dem Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich (1988–1989) studierte sie von 1989 bis 1991 an der Kunstgewerbeschule Bern, Fachklasse für Freie Kunst. Seit Anfang der 1990er-Jahre arbeitet Muheim eigenständig in ihrem Atelier; sie nimmt an Ausstellungen in der Schweiz teil. Von 2019 bis 2023 war Muheim als Dozentin für figürliche Malerei am Propädeutikum der Zürcher Hochschule der Künste tätig. Die Künstlerin lebte und arbeitete in Zürich.

Im Rahmen von Porträtaktionen malt Andrea Muheim seit 2011 Besucherinnen und Besucher verschiedener Kunsträume; während der Corona-Pandemie (2020) entsteht die Werkgruppe der sogenannten «Skype-Porträts». Im gleichen Jahr porträtiert sie die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh für die Zürcher Ahnengalerie.

1995 wurde Andrea Muheim im SF DRS porträtiert. Ihre Werke sind in folgenden Sammlungen vertreten: Aargauer Kunsthaus, Aarau (Sammlung Andreas Züst); Haus für Kunst Uri (Heinrich-Danioth Stiftung), Altdorf; Kunstsammlung der Stadt Bern; Kantonale Kunstsammlung Uri; Sammlung Credit Suisse; Zürich, Keller-Wedekind-Stiftung; Kunstsammlung Kanton Zürich; Kunstsammlung der Stadt Zürich.

Ausstellungen

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Preise und Stipendien

Publikationen

Einzelnachweise

  1. ↑ Dieser echte Muheim ist unverkäuflich!, blick.ch, 12. Mai 2020, abgerufen am 15. Juni 2021.
  2. ↑ Muheim, Andrea | SIK-ISEA Recherche. Abgerufen am 22. April 2025 (englisch).
  3. ↑ Kati Moser: Intime Stadtlandschaften (Memento vom 10. August 2013 im Internet Archive), Künstlerportrait in der Schweizer Illustrierten vom 19. Juni 2013
  4. ↑ Andrea Muheim: Skype-Schnellportraits — Andrea Muheim. Abgerufen am 22. April 2025 (Schweizer Hochdeutsch).
  5. ↑ Portraitenthüllung - Carmen Walker Späh in Ahnengalerie verewigt. 21. September 2020, abgerufen am 22. April 2025.
  6. ↑ Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler: Deutschland, Österreich, Schweiz. Band 2. Walter de Gruyter, 2007. ISBN 978-3-110-94567-6 (S. 748)
  7. ↑ Muheim, Andrea | SIK-ISEA Recherche. Abgerufen am 22. April 2025 (englisch).
  8. ↑ Urs Sibler: Andrea Muheim. Biografie und Werkbeschrieb, PDF des kulturfenster.ch anlässlich der Sonderausstellung „Menschenmass“ 2012
  9. ↑ Kunstsammlung Kanton Zürich. Abgerufen am 22. April 2025.
  10. ↑ Durchsuchen Sie unsere Kunstsammlung. Abgerufen am 22. April 2025.
  11. ↑ Andrea Muheim - Malerei als Selbstgespräch — Villa Renata. Abgerufen am 22. April 2025.
  12. ↑ ANDREA MUHEIM - Fabian & Claude Walter Galerie. Abgerufen am 22. April 2025 (deutsch).
  13. ↑ Stiftung Kunstammlung Albert und Melanie Rüegg. Abgerufen am 22. April 2025.
  14. ↑ Galerie Bernhard Schindler | Kunstbulletin. Abgerufen am 21. März 2024.
  15. ↑ 10 Jahre Salon der Gegenwart – Kunsthaus Zofingen. Abgerufen am 22. April 2025.
  16. ↑ Ein langer Weg in kurzer Zeit - Tomas Kratky und seine Gegenwart — Villa Renata. Abgerufen am 22. April 2025.
  17. ↑ Home. Abgerufen am 22. April 2025.
  18. ↑ andrew graves, andrea muheim | 25 January - 1 March 2024 - Overview. Abgerufen am 22. April 2025 (englisch).
  19. ↑ Jonas Krumbein: Elke Prieß eröffnet Galerie Ritter für zeitgenössische Werke Stickkunst im Steintor, Weserkurier vom 10. Dezember 2012
  20. ↑ Lucia Angela Cavegn: Sublimation der Wirklichkeit, Artikel in der NZZ vom 17. Mai 2011
  21. ↑ Andrea Muheim, Vera Ida Müller, Sebastian Sieber. 16. Januar 2011, abgerufen am 27. Januar 2024 (Schweizer Hochdeutsch).
  22. ↑ Martina Regli: Internationale Werke behandeln Kindergedanken, Artikel im Urner Wochenblatt vom 6. März 2009
  23. ↑ UW: Werkankauf und Beiträge für sieben Kunstschaffende, Artikel im Urner Wochenblatt vom 9. Dezember 2011
Personendaten
NAME Muheim, Andrea
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Malerin
GEBURTSDATUM 6. Juni 1968
GEBURTSORT Zürich
STERBEDATUM 14. Juni 2023