Andreas Denk (* 6. Dezember 1959 in Dortmund; † 18. Juni 2021 in Hamburg) war ein deutscher Architekturhistoriker, Architekturtheoretiker und Journalist.
Denk studierte von 1982 bis 1990 Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, sowie Kunstgeschichte, Städtebau, Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Vor- und Frühgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Schon während seiner Studienzeit begann seine Tätigkeit als ständiger Korrespondent für das Kunstforum International. Für das Haus der Geschichte in Bonn baute er von 1989 bis 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Designsammlung mit auf.
Andreas Denk "schrieb im Kunstforum... im Bonner Generalanzeiger oder in der Bonner Szenezeitschrift Schnüss" und stieß 1993 zum Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), wo er als Redakteur für die hauseigene Zeitschrift „der architekt“ arbeitete. Im Jahr 2000 folgte er Ingeborg Flagge und Wolfgang Jean Stock als Chefredakteur. Die Position hatte er bis zu seinem überraschenden Tod 2021 inne.
Nach einigen Lehraufträgen und einer Vertretungsprofessur übernahm er 2014 die Professur für Architekturtheorie an der Technischen Hochschule Köln.
Er war seit 2015 ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Vorsitzender der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung (Bonn), Mitglied im Vorstand der Hans-Schaefers-Stiftung (Berlin), Kurator des Vorstands des Architekturforums Rheinland e. V. sowie außerordentliches Mitglied des Bundes Deutscher Architekten BDA.
Denk lebte und arbeitete in Köln, Berlin und Bonn. Er starb im Juni 2021 an einem Herzinfarkt.
Bücher
Aufsätze
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Denk, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekturhistoriker, Architekturtheoretiker und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1959 |
| GEBURTSORT | Dortmund |
| STERBEDATUM | 18. Juni 2021 |
| STERBEORT | Hamburg |