Andreas Fecker (* 1950 in Konstanz) ist ein deutscher ehemaliger Offizier (Hauptmann) und ausgebildeter Fluglotse sowie Schriftsteller.
Fecker wurde als Tower- und Radarcontroller ausgebildet und auf mehreren Militärbasen Europas eingesetzt. Im Rahmen seiner militärischen Verwendung setzte er in Europa die Anpassung militärischer Anflugkriterien an ICAO-Normen durch und initiierte deren Umstellung. Von 1996 bis 1998 leitete er in Bosnien-Herzegowina zunächst die NATO-TERPS-Zelle, die die Instrumentenanflugverfahren berechnet und veröffentlicht hat und war schließlich am Aufbau ziviler Strukturen der dortigen Luftfahrtbehörde maßgeblich beteiligt.
Anschließend wurde Fecker in das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr versetzt, wo er neben seiner Tätigkeit im Vorschriften- und Lizenzierungswesen auch bei EUROCONTROL einen Platz in mehreren Arbeitsgruppen belegte, in denen die Zukunft des europäischen Luftraumes geplant wird.
Andreas Fecker ist verheiratet und lebte bis 1972 in Konstanz und seit 2014 im Allgäu. Er veröffentlicht Romane und Sachbücher, vor allem zum Thema Luftfahrt. Für sein Buch „Fluglärm – Daten und Fakten“ erhielt er den Hugo-Junkers-Preis 2013.
Seit Juni 2013 hat Fecker eine eigene Luftfahrtkolumne im Flughafenmagazin airportzentrale.de. Einmal wöchentlich erzählt Andreas Fecker Geschichten aus der Luftfahrt und klärt zu Luftfahrtthemen auf. Fecker betreibt seit 1969 Karate in Konstanz, Cochem, Langen und Marktoberdorf. Er trägt den 4. Dan.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fecker, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 1950 |
| GEBURTSORT | Konstanz |