Andreas Huller (* 11. Februar 1821 in Greußenheim; † 12. April 1907 in Gerolzhofen) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Andreas Huller war an Sohn des Schmieds Peter Huller (1790–1866) und dessen Ehefrau Maria Zorn. Er absolvierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ein Theologiestudium, wurde am 24. August 1844 zum Priester geweiht und erhielt am 12. August 1846 die Stelle als Stadtkaplan in Amorbach, wo er zugleich Studienlehrer an der Lateinschule war. Krankheitsbedingt war er eine Zeitlang als Benefiziumsvorsteher in Klingenberg tätig, bis er von 1857 bis 1872 Stadtpfarrer und Distriktsschulinspektor in Brückenau wurde. Der Würzburger Bischof übertrug ihm zum Jahresende 1872 die Verwaltung der Stadtpfarrei in Gerolzhofen.
Huller engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Zentrumspartei und kam 1875 in den Landrath von Unterfranken und Aschaffenburg (heute: Provinziallandtag). Vom 28. Juni 1887 bis 1892 hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Haßfurt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Huller, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geistlicher Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrumspartei) |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1821 |
| GEBURTSORT | Greußenheim |
| STERBEDATUM | 12. April 1907 |
| STERBEORT | Gerolzhofen |