Andreas Hermenegild Zajic (geb. 15. August 1975) ist ein österreichischer Mittelalterhistoriker und Privatdozent für Österreichische Geschichte und Historische Hilfswissenschaften.
Er studierte 1993–1998 an der Universität Wien Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Klassische Philologie (Latein) und Volkskunde. 1998 Mag. Phil. 1998–2001 Doktoratsstudium (Dissertation: „Zu ewiger gedächtnis aufgericht. Grabdenkmäler als Quelle für Memoria und Repräsentation von Adel und Bürgertum im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Das Beispiel Niederösterreichs“ bei Thomas Winkelbauer) und Ausbildungslehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung. 2001 Staatsprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg (MAS Geschichtsforschung und Archivwissenschaft) und Promotion zum Dr.phil. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Inschriften des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und seit 2007 Lehrbeauftragter (Paläographie der Neuzeit) am Institut für Geschichte der Universität Wien sowie am dortigen Institut für Österreichische Geschichtsforschung. 2009 Habilitation für Österreichische Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien. Seit 2014 ist er Projektleiter der drei international evaluierten Langzeitunternehmungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Die Deutschen Inschriften, Monumenta Germaniae Historica – Diplomata-Edition der Urkunden Ottos IV. und Regesta Imperii, seit 2023 des SFB 9200 „Managing Maximilian“.
Zajic lebt mit seiner Familie in Wien.
Monographien
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zajic, Andreas |
| ALTERNATIVNAMEN | Zajic, Andreas Hermenegild |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 15. August 1975 |
| GEBURTSORT | Wien |