| Geburtsdatum | 2. August 1966 |
| Geburtsort | Nowosibirsk, Russische SFSR |
| Position | Stürmer |
| Karrierestationen | |
| HK Sibir Nowosibirsk | |
| HK Awangard Omsk | |
| EC Ratingen | |
| Frankfurter ESC | |
| Heilbronner EC | |
| SC Bietigheim-Bissingen | |
| EV Ravensburg | |
Andrej Jaufmann (auch Andrei Yaufman, russisch Андрей Романович Яуфман Andrei Romanowitsch Yaufman; * 2. August 1966 in Nowosibirsk, Russische SFSR) ist ein ehemaliger russisch-deutscher Eishockeyspieler und Eishockeytrainer. Der als Stürmer eingesetzte Linksschütze spielte unter anderem für den EC Ratingen, die Frankfurt Lions, den Heilbronner EC und den SC Bietigheim-Bissingen. Als Trainer führte er die neu gegründeten Löwen Frankfurt 2011 von der Regionalliga in die Oberliga. Seit Februar 2025 betreut er die Herrenmannschaft der Darmstadt Dukes.
Jaufmann wurde im Nachwuchs des HK Sibir Nowosibirsk ausgebildet. Seine ersten dokumentierten Einsätze im Seniorenbereich absolvierte er Anfang der 1980er Jahre in der Sowjetunion.
Anfang der 1990er Jahre wechselte Jaufmann nach Deutschland. Mit dem EC Ratingen gelang ihm 1992 der Aufstieg in die damalige Eishockey-Bundesliga. Anschließend spielte er für den Frankfurter ESC, in jener Saison vor Gründung der Deutschen Eishockey Liga war er der Topscorer des Teams und gehörte in der Saison 1994/95 zum Kader der daraus hervorgegangenen Frankfurt Lions.
Zur Saison 1995/96 wechselte Jaufmann zum Heilbronner EC. Mit der Mannschaft gewann er 1996 die süddeutsche Meisterschaft und erreichte das Halbfinale der Play-offs, in dem Heilbronn dem EC Bad Tölz im Penaltyschießen unterlag. Auch in der folgenden Saison stand er für den Verein auf dem Eis.
Weitere Stationen seiner Laufbahn waren der SC Bietigheim-Bissingen und die Stuttgart Wizards. Seine Spielerkarriere erstreckte sich über mehr als zwei Jahrzehnte. In der Deutschen Eishockey Liga bestritt er für die Frankfurt Lions 41 Hauptrundenspiele und erzielte dabei zehn Tore sowie acht Vorlagen.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn wechselte Jaufmann in den Trainerberuf. Er wurde Headcoach der Young Lions Frankfurt, die bis zum Zusammenbruch 2010 die Nachwuchsorganisation der Frankfurt Lions waren.
2010 gründete sich das Unternehmen Löwen Frankfurt. Jaufmann übernahm die neu formierte erste Mannschaft, die zunächst in der Regionalliga West antrat. Unter seiner Leitung gewannen die Löwen in der Saison 2010/11 die Meisterschaft der Regionalliga West und stiegen in die Oberliga auf. Jaufmann war damit der erste Cheftrainer der neuen Löwen Frankfurt.
Anschließend arbeitete er mehrere Jahre im russischen und kasachischen Eishockey. Zu seinen dortigen Stationen gehörten Tätigkeiten im Nachwuchs- und Seniorenbereich.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war Jaufmann unter anderem im Nachwuchsbereich der Heilbronner Falken und des Mannheimer ERC tätig. Außerdem betreute er das U25-Perspektivteam der Löwen Frankfurt.
Im Dezember 2018 übernahm Jaufmann die Herrenmannschaft der Lauterbacher Luchse in der Hessenliga. Er folgte auf Petr Zachar, der nach einem Oberschenkelhalsbruch für längere Zeit ausfiel. Zuvor hatte Jaufmann das U25-Perspektivteam der Löwen Frankfurt trainiert.
Zur Saison 2019/20 wurde sein Vertrag verlängert. Neben der Hessenliga-Mannschaft übernahm er Aufgaben in der Nachwuchsarbeit des Vereins. Jaufmann verfügte zu diesem Zeitpunkt über die B-Trainerlizenz des Deutschen Eishockey-Bundes.

Jaufmann wechselte später zum Eissportclub Darmstadt, dessen Mannschaften unter dem Namen Darmstadt Dukes antreten. Dort arbeitete er zunächst als Trainer im Nachwuchsbereich.
Im Februar 2025 übernahm er zusätzlich die Herrenmannschaft der Dukes in der Hessenliga. Er folgte auf das bisherige Trainergespann und sollte die Mannschaft vorerst nur in der Schlussphase der Saison betreuen. anschließend wurde er regulär Headcoach der Herrenmannschaft.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jaufmann, Andrej |
| ALTERNATIVNAMEN | Yaufman, Andrei |
| KURZBESCHREIBUNG | russisch-deutscher Eishockeyspieler und Eishockeytrainer |
| GEBURTSDATUM | 2. August 1966 |
| GEBURTSORT | Nowosibirsk, Russische SFSR |