Andries Mac Leod

Andries Hugo Donald Mac Leod (* 10. August 1891 in Ledeberg; † 28. März 1977) war ein belgisch-schwedischer Mathematiker und Philosoph.

Leben

Mac Leod war der Sohn des Botanik-Professors in Gent Julius Mac Leod (1857–1919), der schottische Vorfahren hatte, und der Übersetzerin Florence Mac Leod, die unter anderem Pjotr Alexejewitsch Kropotkin übersetzte.

Er besuchte das Athenäum in Gent und gründete dort einen philosophischen Zirkel, dem auch Marcel Minnaert angehörte, mit dem er zeitlebens befreundet war.

Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik an der Universität Gent mit der Promotion 1914 über Hydrodynamik. Vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er auf einer Reise nach Schweden überrascht, wo er den Krieg über blieb, in der Bibliothek von Gösta Mittag-Leffler arbeitete und Philosophie-Vorlesungen von Adolph Phalén (1884–1931) in Uppsala hörte.

1921 ging er zurück nach Belgien, wo er Lehrer für Physik und Mathematik in Diest und Gent war. Gleichzeitig veröffentlichte er 1922 sein erstes Buch über Nichteuklidische Geometrie und 1927 sein erstes philosophisches Werk. 1939 zog er mit seiner schwedischen Frau nach Schweden.

Ehrungen

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ heute zu Gent gehörig.
Personendaten
NAME Mac Leod, Andries
ALTERNATIVNAMEN Mac Leod, Andries Hugo Donald (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG belgisch-schwedischer Mathematiker und Philosoph
GEBURTSDATUM 10. August 1891
GEBURTSORT Ledeberg
STERBEDATUM 28. März 1977