Andrzej Spławski, auch Andrzej z Płońska oder Andreas aus Płońsk († 1459), war ein polnischer Bischof von Wolodymyr und Bischof von Luzk 1425–1459.
Spławski war der letzte Bischof von Wolodymyr. Kurz nach seinem Amtsantritt 1425 verlegte er mit Genehmigung des Papstes den Bischofssitz nach Luzk. 1429 war er einer der Gastgeber des Luzker Kongresses. Während des Konfliktes in Wolhynien 1430/1431 nahm er eine vermittelnde Position ein. 1432 war er einer der Unterzeichner der Union von Grodno. In den Jahren 1432–1434 arbeitete er mit Sigismund Kęstutaitis zusammen. 1435 unterzeichnete er als Zeuge den Friede von Brest zwischen Polen-Litauen und dem Deutschen Orden. Danach taucht er in den Quellen nicht mehr auf. Er verstarb spätestens 1459.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Splawski, Andrzej |
| ALTERNATIVNAMEN | Andrzej z Płońska, Andreas aus Płońsk |
| KURZBESCHREIBUNG | römisch-katholischer Bischof von Luzk |
| GEBURTSDATUM | 14. Jahrhundert oder 15. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 1459 |