Die Architektur von ADA wird beschrieben als eine, die sich durch stringent angewandte Regeln auszeichnet und in klare Strukturen überführt wird, wobei gleichzeitig die Schönheit von bewusst gewählten Elementen und von der Natur hervorgehoben wird.
Werdegang
Angela Deuber studierte von 1997 bis 2002 Architektur an der ETH Zürich. Während ihres Studiums arbeitete sie bei Kazuyo Sejima und Hans Kollhoff.
Nach ihrem Abschluss an der ETH Zürich gründete sie 2006 ihr Architekturbüro Angela Deuber Architects (ADA).
2017 stellte Deuber auf der 2. Chicago Architecture Biennial ein fragmentarisches Modell des großen Hypostyls von Karnak aus. Das Modell ist massiv und stellt den Raum zwischen vier Säulen dar, der mit einem Teil des Himmels verbunden ist.
Im Jahr 2018 wurde Deuber von Yvonne Farrell und Shelley McNamara eingeladen, ihre Arbeiten auf der 16. Architektur-Biennale Venedig mit dem Titel Freespace auszustellen. In Deubers Ausstellung mit acht Projekten zeigte sie, wie physische Präsenz und räumliche Unendlichkeit in Architektur übersetzt werden. Sie präsentierte diese Projekte in Form von Analytiques – palimpsestartigen Zeichnungen, bei denen unterschiedliche Maßstäbe der Architekturzeichnung zusammengeführt und überlagert werden.
Im Jahr 2019 gewann Deuber einen Wettbewerb für ein neues Hochhaus in Baden, Schweiz. Der Name des Projekts lautet Buds und bezieht sich auf die Verbindung zur Natur, wobei die Formen seiner Säulen von blühenden Blumen inspiriert sind.
Betonsuisse Marketing AG. Beton 17. Architekturpreis / Prix d’architecture / Architecture Prize. gta Verlag 2017. (Mit Texte von Christoph Wieser und einem Beitrag von Mike Guyer.)
Angela Deuber. 8 Works. Selbstverlag 2018.
a+u. Re: Swiss – Emerging Architects Under 45 in Switzerland. 2019:01.