| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Anilazin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C9H5Cl3N4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Kristalle | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 275,52 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,7 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
159–160 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
Zersetzung | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
bei 20 °C vernachlässigbar | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Anilazin ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine heterocyclische organische Verbindung aus der Gruppe der Triazine. Sie liegt in Form eines farblosen Feststoffes vor und wird als Fungizid eingesetzt.
Anilazin wurde 1953 von der Ethyl Corporation patentiert. Es war das erste Pflanzenschutzmittel auf Basis von Cyanurchlorid.
Anilazin kann durch Reaktion von Cyanurchlorid und o-Chloranilin gewonnen werden.
Anilazin wird als Kontaktfungizid verwendet. Es wird bzw. wurde gegen zahlreiche Blatt- und Fruchtkrankheiten (z. B. bei Befall mit Septoria, Alternaria, Colletotrichum coffeanum, Leptosphaeria nodorum und Pyrenophora teres) bei verschiedenen Kulturpflanzen (Kaffee, Getreide, Tabak) eingesetzt.
In den EU-Staaten einschließlich Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.