Anke Frieling (* 30. Mai 1962 in Burgsteinfurt) ist eine deutsche Politikerin der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU). Seit 2020 ist sie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Seit 2022 ist sie Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Altona/Elbvororte. Zudem ist sie seit 2018 stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Hamburg.
Frieling legte ihr Abitur am Gymnasium Warstein ab und studierte von 1981 bis 1985 Betriebswirtschaftslehre an der LMU München.
Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin und promovierte im Bereich Wirtschaftswissenschaften mit einer Dissertation über Selbstbeschränkungsmaßnahmen von Unternehmungen. Ihre Bedeutung für die Handhabung von Konflikten mit gesellschaftlichen Interessengruppen.
Nach ihrer Promotion arbeitete sie zunächst als Unternehmensberaterin bei Kienbaum Unternehmensberatung in Berlin. Es folgten leitende Positionen bei der Berlin Tourismus Marketing GmbH sowie bei der ABN AMRO Bank N.V. in Frankfurt am Main. Seit 2012 ist sie unternehmerisch in der Gesundheitswirtschaft tätig und Mitgesellschafterin der SperaMed GmbH sowie der addisca GmbH in Hamburg.
Frieling ist katholisch, verheiratet und Mutter von drei Söhnen.
Frieling trat 2004 in die CDU ein. Von 2014 bis 2020 gehörte sie der Bezirksversammlung Altona an. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Haushalts- und Vergabeausschusses sowie des Verkehrsausschusses und später des Bauausschusses. 2019 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Bezirksfraktion Altona gewählt.
Bei der Bürgerschaftswahl 2020 zog Frieling erstmals für den damaligen Wahlkreis Blankenese (heute Wahlkreis Altona-West) in die Hamburgische Bürgerschaft ein. In der 22. Wahlperiode war sie Fachsprecherin der CDU-Fraktion für Stadtentwicklung und Wohnen sowie für Wissenschaft. Darüber hinaus war sie Mitglied im Verkehrsausschuss, im Ausschuss für Wirtschaft und Innovation, im Haushaltsausschuss sowie im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Cum-Ex-Steuergeldaffäre“.
2025 wurde Frieling erneut über den Wahlkreis Altona-West in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt und in ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion bestätigt. In der 23. Wahlperiode ist sie Fachsprecherin für Stadtentwicklung, Stadtteilzentren und Wohnen. Sie gehört dem Stadtentwicklungs-, Wissenschafts-, Verkehrs- und Haushaltsausschuss an. Zudem ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie sowie im Unterausschuss Personalwirtschaft und Öffentlicher Dienst.
Seit 2018 ist Frieling stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Hamburg. Seit 2022 ist sie Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Altona/Elbvororte.
Frieling ist seit 2017 stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg und gehört dem Bundesvorstand der Frauen Union Deutschlands an.
Seit 2019 ist sie Mitglied bei der LSU Hamburg.
Frielings parlamentarische Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die Bereiche Stadtentwicklung, Stadtteilzentren und Wohnen. In der öffentlichen Berichterstattung tritt sie regelmäßig zu Themen der Hamburger Stadtentwicklung, des Wohnungsbaus und der Stadt- und Verkehrsplanung in Erscheinung. Dabei thematisiert sie unter anderem die Entwicklung von Wohnraum, die städtebauliche Weiterentwicklung sowie den Erhalt von Grün- und Freiräumen.
Zu ihren politischen Anliegen gehören außerdem die Bekämpfung von Antisemitismus und der Schutz jüdischen Lebens.
| Personendaten | |
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| NAME | Frieling, Anke |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (CDU), MdHB |
| GEBURTSDATUM | 30. Mai 1962 |
| GEBURTSORT | Burgsteinfurt |