Anke Pan

Anke Pan (* 31. März 1993 in Mülheim an der Ruhr) ist eine deutsche Pianistin.

Leben und Wirken

Anke Pan wuchs in Essen auf. Mit vier Jahren erhielt sie ersten Klavierunterricht und wurde später von Hans-Günther Weber an der Folkwang-Musikschule unterrichtet. Im Alter von sieben Jahren spielte sie ihr erstes Solokonzert mit dem Kettwiger Kammerorchester. Im Jahr 2005 wurde sie Jungstudentin bei Pierre-Laurent Aimard am Pre-College Cologne der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2010 machte sie ihr Abitur am Gymnasium Essen-Werden. Sie setzte ihr Studium bei Ilja Scheps an der Kölner Hochschule fort, wo sie 2020 das Konzertexamen ablegte. Außerdem absolvierte sie Meisterkurse, unter anderem bei Karl-Heinz Kämmerling, Arie Vardi, Andrzej Jasiński und Einar Steen-Nøkleberg. Sie erhielt verschiedene Stipendien, zum Beispiel von der Deutschen Stiftung Musikleben und der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung.

Pan ist auch als Librettistin tätig. So schrieb sie zusammen mit Sascha von Donat das Buch zum Musical Danke für Nichts – Das Generation Z - Musical, das am 24. April 2023 am Congressforum Frankenthal uraufgeführt wurde. Die Musik stammt von Yuhao Guo und Alisson Bonnefoy. Außerdem verfasste Pan das Buch zum Musical 1001 – Das Kammermusical, wobei wiederum Guo die Musik dazu schrieb. Die Uraufführung fand am 10. Januar 2026 am Katielli-Theater in Datteln statt.

Pan ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und nahm 2010 und 2021 am Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau teil. Sie trat in Europa, China und in den USA auf, unter anderem beim Klavier-Festival Ruhr, dem Gstaad Menuhin Festival, dem Internationalen Pianistenfestival Tübingen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Im Klavierduo konzertierte sie mit Yuhao Guo, so 2021 beim Schumannfest in der Tonhalle Düsseldorf; mit Guo spielte sie auch ihre zweite CD ein.

Preise (Auswahl)

Diskografie

Einzelnachweise

  1. ↑ 18th Chopin Competition Warsaw: XVIII Chopin Competition - Anke Pan. Abgerufen am 6. Dezember 2021 (englisch).
  2. 1 2 3 4 Musik und Jugend: Anke Pan. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Dezember 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  3. 1 2 3 4 5 6 Anke Pan. (PDF) In: Podium der Musik. Konzertprogramm der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. Programmheft 2017/2018. Werner Richard – Dr. Karl Görken Stiftung, S. 25, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  4. 1 2 Künstlerförderverein Oberhausen e.V.: 213. Matinee: Anke Pan (Klavier). Abgerufen am 7. Dezember 2021.
  5. ↑ Deutsche Stiftung Musikleben: Carl-Heinz Illies-Förderstipendium in der Deutschen Stiftung Musikleben. Ehemalige Stipendiaten. (PDF) S. 2, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. Dezember 2021; abgerufen am 8. Dezember 2021 (siehe 2010–2011).
  6. ↑ Danke für nichts - musicalzentrale.de. Abgerufen am 23. April 2026.
  7. ↑ 1001 - Das Kammermusical - musicalzentrale.de. 23. Oktober 2025, abgerufen am 23. April 2026.
  8. ↑ SWR2: Hans Ackermann: Unterwegs in der Welt der Etüden. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2021; abgerufen am 6. Dezember 2021.
  9. ↑ Thomas Ziegner: Wanderer auf verwachsenem Pfade. In: Schwäbisches Tagblatt. 28. April 2018, abgerufen am 8. Dezember 2021.
  10. ↑ Schumannfest, 10. Juni 2021. Tonhalle Düsseldorf, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. Dezember 2021; abgerufen am 6. Dezember 2021.
  11. ↑ Lancaster International Piano Festival: Past Festivals (2014). Abgerufen am 7. Dezember 2021 (englisch).
  12. ↑ Hochschule für Musik und Tanz Köln: Kurzmeldungen: 1. Preis für Anke Pan. Abgerufen am 7. Dezember 2021 (siehe unter 20.11.2018).
  13. ↑ Michael Wersin: Yuhao Guo, Anton Arenski, Sergei Rachmaninow – Three Suites for Two Pianos – Anke Pan, Yuhao Guo. In: Rondo Magazin. 26. Juni 2021, abgerufen am 6. Dezember 2021.
Personendaten
NAME Pan, Anke
KURZBESCHREIBUNG deutsche Pianistin
GEBURTSDATUM 31. März 1993
GEBURTSORT Mülheim an der Ruhr