Scharfenberg trainierte anfangs neben Skispringen auch Nordische Kombination, in der sie im August 2021 am Alpencup in Klingenthal teilnahm und den vierten Platz belegte. Gleichzeitig startete sie dort auch im Spezialspringen und belegte den dritten Platz. Einen Monat später startete sie beim FIS Cup in Villach. In ihrem ersten Wettkampf wurde sie disqualifiziert, erreichte aber am folgenden Tag den 14. Platz. Am 11. Dezember 2021 stand sie in Kandersteg bei einem weiteren Springen dieser Serie auf dem Podium und belegte den dritten Platz. Im Februar 2022 startete sie in Brotterode beim Continental-Cup und erreichte die Plätze 32 und 41.
Im März 2022 nahm sie an den Junior-Weltmeisterschaften in Zakopane teil. Sie belegte den 18. Platz in der Einzelwertung und gewann die Bronzemedaille im Juniorinnen-Teamwettbewerb.
Im September 2023 gab sie ihr Debüt im Sommer-Intercontinental-Cup in Stams und belegte die Plätze 25 und 30. Ihr erster Start in der Winterausgabe der Serie erfolgte im Januar 2024 im schwedischenFalun, wo sie die Plätze 7 und 5 erreichte. Am 5.Oktober des Jahres gab sie in Klingenthal ihr Debüt im Grand-Prix, konnte sich als 48. aber nicht für den Hauptwettkampf qualifizieren. Am 30. Dezember des Jahres gab sie in Garmisch-Partenkirchen ihr Debüt in der Weltcup-Qualifikation, konnte sich jedoch erneut nicht für den Hauptwettbewerb qualifizieren.
Bei der Junior-Weltmeisterschaft 2025 holte Scharfenberg mit dem deutschen Team die Goldmedaille im Mannschaftsspringen der Juniorinnen. Kurz darauf erlitt sie Verletzungen bei einem Verkehrsunfall auf dem Ruppberg, konnte sich aber zum Saisonende beim Wettbewerb des Alpencups in Oberhof noch als 10. sowie Drittplatzierte zurückmelden.
Am 15. Februar 2026 stand sie erstmals auf dem Podium des Intercontinental-Cups und belegte auf der Normalschanze in Oberhof den dritten Platz. Bei der Junior-Weltmeisterschaft 2026 in Lillehammer holte Scharfenberg die Bronzemedaille im Teamspringen der Juniorinnen sowie die Silbermedaille im Mixed-Team. Am ersten Augustwochenende des Jahres holte sie in Wisła mit den Plätzen 23 und 21 ihre ersten Grand-Prix-Punkte.