Anna Mutter (* 29. August 1918 in Wels; † 11. März 2011 in Linz), geborene Kolbitsch, war eine österreichische Künstlerin, Malerin und Vertreterin des österreichischen Expressionismus.
Anna Kolbitsch besuchte ab 1939 ohne Matura die Akademie der Bildenden Künste Wien, wo sie unter anderem von Karl Sterrer und Herbert Boeckl unterrichtet wurde. Kurze Zeit nahm sie auch Unterricht bei Rudolf Szyszkowitz an der Kunstgewerbeschule Graz. Zuvor arbeitete sie ab 1937 als Erzieherin an der Neulandschule in Wien, um sich das Studium zu finanzieren. Nach der Schließung der Schule im Jahr 1938 kehrte sie nach Wels zurück und nahm Zeichenunterricht bei ihrem späteren Ehemann, Adolf Mutter.
Sie malte Porträts, Landschaften, Stillleben, Collagen und Blumen. Ihre Werke zeichnen sich durch starke Farbigkeit aus. Lebendigkeit und Plastizität ihrer Bilder machen die künstlerische Handschrift der Künstlerin aus.
Die Künstlerin war Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler in Oberösterreich.
Bei der Vorbereitung auf die Akademie lernte sie den um dreißig Jahren älteren Zeichner Adolf Robert R. Mutter (* 5. Dezember 1888; † 8. März 1968) kennen und lieben. Die beiden waren von 1941 bis zum Tod von Adolf 1968 miteinander verheiratet. Sie hatten einen Sohn und eine Tochter.
Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen vor allem im Raum Linz gezeigt:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mutter, Anna |
| ALTERNATIVNAMEN | Kolbitsch, Anna (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Malerin |
| GEBURTSDATUM | 29. August 1918 |
| GEBURTSORT | Wels (Stadt) |
| STERBEDATUM | 11. März 2011 |
| STERBEORT | Linz |