Anna Rodenhausen

Anna Margaretha Rodenhausen (* 30. September 1966 in Gießen) ist eine deutsche Mathematikerin und Hochschulprofessorin.

Leben

Rodenhausen wurde als eines von fünf Kindern in Gießen geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1986 studierte sie von 1986 bis 1991 Mathematik mit den Nebenfächern Psychologie und Kirchenmusik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, wo sie 1991 ihr Diplom für eine Arbeit zur Wirkung mehrdeutiger Abbildungen auf Fundamentalgruppen erhielt.

Von 1992 bis 1996 war Rodenhausen wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für Complexe Systeme und Visualisierung CeVis an der Universität Bremen. Dort promovierte sie 1996 mit dem Thema Relations Between Families of Substitutive Sequences – A Geometric Perspective unter Betreuung von Heinz-Otto Peitgen. 1993 übersetzte Rodenhausen das Lehrbuch Chaos – Bausteine der Ordnung von Peitgen, Jürgens und Saupe.

Seit 2002 lehrt sie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in der Fakultät Life Sciences Mathematik I bis III für die Studiengänge Hazard Control, Rescue Engineering, Biotechnologie, Medizintechnik, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik sowie Numerical Mathematics für die Masterstudiengänge Biomedical Engineering, Bioprocess Engineering und Renewable Energy Systems.

Rodenhausen ist verheiratet, hat eine Tochter (* 2008) und lebt in Bremen.

Schriften

Personendaten
NAME Rodenhausen, Anna
ALTERNATIVNAMEN Rodenhausen, Anna Margaretha (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Hochschulprofessorin und Mathematikerin
GEBURTSDATUM 30. September 1966
GEBURTSORT Gießen