Anna Schenk (geboren 1984 in Weimar) ist eine deutsche Chemikerin. Sie ist Professorin für Physikalische Chemie an der Universität Bayreuth. Sie ist Heinz-Maier-Leibnitz-Preisträgerin 2021.
Anna Schenk studierte Chemie an der Universität Leipzig, schloss dort 2005 den Bachelor ab, 2007 folgte der Master. Im Sommersemester 2006 war sie Erasmus-Studentin an der Universität Uppsala in Schweden. Nach dem Master war sie Doktorandin am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung. 2011 promovierte im Fach Physikalische Chemie sie an der Universität Potsdam unter der Betreuung von Peter Fratzl und Markus Antonietti.
Nach der Promotion war sie als Postdoc zunächst an der Fakultät für Chemie der Universität Leeds und anschließend am Institut für Polymerchemie der Universität Stuttgart tätig. Im Jahr 2027 wurde sie Juniorprofessorin für Kolloidale Systeme an der Universität Bayreuth. Seit Dezember 2022 ist sie ordentliche Professorin für Physikalische Chemie IV an der Universität Bayreuth.
Anna Schenks Forschungsschwerpunkte liegen in der Übertragung biologischer Struktur- und Bauprinzipien auf anorganische, funktionelle Materialien, insbesondere auf Elektrokatalysatoren wie Kobaltoxid. Die Bildung komplexer Strukturen wird durch kontrollierte Mineralabscheidung erreicht, die durch organische Additive im Volumen oder in begrenzten Reaktionsumgebungen gesteuert wird. So lassen sich Nano-, Meso- und Mikrostrukturen synthetisch erzeugen. Mögliche Anwendungen liegen im Bereich der Energiekonversion und -speicherung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schenk, Anna |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Chemikerin |
| GEBURTSDATUM | 1984 |
| GEBURTSORT | Weimar |