
Anne Cheng-Wang (chinesisch 程艾蘭 / 程艾兰) (* 11. Juli 1955 in Paris) ist eine französische Sinologin und Hochschullehrerin. Seit 2008 hat sie den Lehrstuhl Histoire intellectuelle de la Chine (= Intellektuelle Geschichte Chinas) am Collège de France inne.
Anne Cheng ist die Tochter des Schriftstellers François Cheng. Sie studierte an der École normale supérieure de jeunes filles und promovierte 1982 in Sinologie an der Universität Paris VII bei Léon Vandermeersch. Als Studentin unterrichtete sie Französisch für die FLE an der University of Cambridge. Sie forschte bis 1987 weiter am CNRS, lehrte Chinesische Philosophie am Institut national des langues et civilisations orientales (INALCO) und leitet dort seit 1997 als Professorin das Zentrum für chinesische Studien und den Masterstudiengang Asien-Pazifik-Studien. Außerdem ist sie Vizepräsidentin der Europäischen Gesellschaft für Chinastudien. Sie hat den Lehrstuhl für Intellektuelle Geschichte Chinas und der sinisierten Welt am Institut universitaire de France inne. Seit 2008 lehrt sie am Collège de France. Ihre Geschichte des chinesischen Denkens gilt als das Standardwerk in nicht-chinesischer Sprache.
Sie erhielt 1998 den Prix Stanislas Julien der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres. Im Januar 2017 wurde sie zum Offizier der Ehrenlegion ernannt.
| Personendaten | |
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| NAME | Cheng, Anne |
| ALTERNATIVNAMEN | Cheng-Wang, Anne (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Sinologin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 11. Juli 1955 |
| GEBURTSORT | Paris |