
Annette Gigon (* 24. Mai 1959 in Herisau) ist eine Schweizer Architektin und em. Universitätsprofessorin.
Annette Gigon studierte Architektur an der ETH Zürich (1978–84) und arbeitete anschließend bei Arcoop – Ueli Marbach und Arthur Rüegg in Zürich und bei Herzog & de Meuron in Basel (1985–87). Ab 1987 arbeitete sie selbstständig und gründete 1989 mit Mike Guyer das Architekturbüro Gigon/Guyer in Zürich. Gigon lehrte als Gastprofessorin an der EPF Lausanne (2001–02) und der ETH Zürich (2008). war sie ordentliche Professorin für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich (2012–23). Annette Gigon wurde 1995 in den BSA und 2003 in die Akademie der Künste Berlin aufgenommen. 1996 war Gigon Jurorin der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart und lud u. a. Markus Grob ein.

Das Museumsgebäude wurde von Januar 1990 bis August 1992 in Davos realisiert. Das Kirchner Museum beherbergt das Werk des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner und war der erste grössere Auftrag des Büros. Das Museum wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Die Erweiterung des Kunstmuseums Winterthur wurde zwischen 1993 und 1995 realisiert. Mit diesem Werk sowie dem Kunstmuseum Appenzell, gelangte Annette Gigon ins Finale des Mies van der Rohe Award für Europäische Architektur der Europäischen Union.

Das ikonische Hochhaus in Zürich West war nach seiner Fertigstellung 2011 bis 2015 das höchste Gebäude der Schweiz. Die Planung des Prime Tower hatte bereits 2004 begonnen, die Bauarbeiten dauerten von 2008 bis im Dezember 2011.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gigon, Annette |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Architektin |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1959 |
| GEBURTSORT | Herisau |