Da viele, vor allem alte Sorten regional ganz unterschiedliche Namen haben, werden zu jeder Sorte alle bekannten Namen aufgeführt.
Jede Sorte hat also einen Haupteintrag mit der Vorzugsbezeichnung (wenn es einen Artikel zu der Sorte gibt, mit Link auf dessen Lemma) und möglichst mit Bild und näherer Beschreibung.
Nachgeordnete Sorten-Namen haben jeweils einen Nebeneintrag, der nur auf den Haupteintrag verweist; ggf. auch auf mehrere Haupteinträge, durch Komma getrennt. Nebeneinträge enthalten keine weiteren Angaben oder Bilder und keine Links.
Im Haupteintrag sind dann in der ersten Spalte nach der Vorzugsbezeichnung die weiteren Namen alphabetisch sortiert in Klammern angefügt und untereinander durch ein Komma getrennt. Um Verwechslungen mit geklammerten Namenszusätzen, z.B. „Cox Orange Pippin (Potter)“, auszuschließen, werden die nachgeordneten Namen durch ein „oder:“ eingeleitet, z.B. „Berlepsch (oder: Baron De Berlepsch, Freiherr Von Berlepsch, Goldrenette Freiherr Von Berlepsch)“.
Fremdsprachige Namen sind möglich.
Gibt es deutsche Namen, werden diese als Vorzugsbezeichnung genutzt.
Sonderzeichen
Nicht gesondert aufgeführt werden Namen, bei denen lediglich
ein Umlaut oder ein anderer Buchstabe mit diakritischen Zeichen auf seinen Grundbuchstaben reduziert wurde („Altländer“ -> „Altlander“)
ein „ß“ durch „ss“ ersetzt wurde („preußisch“ → „preussisch“)
ein Bindestrich („-“) durch ein Leerzeichen („ “) ersetzt wurde oder umgekehrt.
Die Liste wird alphabetisch nach dem Sortennamen sortiert.
Groß- und Kleinbuchstaben werden nicht unterschieden.
Umlaute und andere Buchstaben mit Diakritika werden wie die zugehörigen Grundbuchstaben behandelt. (Die Wikimedia-Tabellensortierung macht das etwas anders, sie sortiert z.B. Buchstaben mit Akzent hinter das normale Alphabet.)
Bindestriche werden wie Leerzeichen sortiert (vor den eigentlichen Buchstaben).
Apostrophe und Punkte werden ignoriert („Citron D'Hiver“ wie „Citron DHiver“, „Wadey's Seedling“ wie „Wadeys Seedling“).
„ß“ wird sortiert wie „ss“.
Links
Links auf Artikel zu einzelnen Apfelsorten werden nur auf Haupt-, nicht auf Nebeneinträgen gesetzt.
Quellen
Quellen werden nur in den Haupteinträgen angegeben; die Nebeneinträge bleiben ohne Quellenangaben.
Einzelne Nachweise sind wie üblich angegeben; die Massennachweise entstammen folgenden Quellen:
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(f): Joan Morgan, Allison Richards: The New Book Of Apples: The Definitive Guide to Apples, Including Over 2000 Varieties. Rev. Ed., Ebury Press, London 2002, ISBN 978-0-09-188398-0. Die Seitenzahlen werden in Klammern angegeben.
(g): Theodor Engelbrecht: Deutschlands Apfelsorten. Illustrirte, systematische Darstellung der im Gebiete des Deutschen Pomologen-Vereins gebaueten Apfelsorten. F. Vieweg und Sohn, Braunschweig 1889, eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche.
(h): (Hrsg.) Schweizerisch. Landwirtschaftl. Verein: Schweizerische Obstsorten (Band: Äpfel), St. Gallen / Zürich 1863, ca. 211 Seiten. (Online als PDF. Abgerufen am 6. November 2018) (Anm.: Seitenangaben beziehen sich auf die Online-Scan-Seitenangaben)
(m): G. Kuphaldt: Winke für den Absatz von Obstbäumen nach den Ostseeländern, in: Die Gartenwelt. Nr. 52 (27. Dezember 1929) (Online als PDF. Abgerufen am 6. November 2018)
(o): Richard Zorn: Verzeichnis aller in Deutschland angebauten Kernobstsorten: kommentierte Erstveröffentlichung seines Hauptwerkes (1896–1944) / Ulrich Kaiser (Hg.). Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2019, ISBN 978-3-494-01765-5. Die Seitenzahlen werden in Klammern angegeben.
(p): Brigitte Bartha-Pichler, Frits Brunner, Klaus Gersbach, Markus Zuber: Rosenapfel und Goldparmäne – 365 Apfelsorten – Botanik, Geschichte und Verwendung. AT Verlag, Baden und München 2005.
(t): Hans Schmidt, Marita Tjarks, Heinz-Herbert Buss: Dat Appel-Bookje: Mit Erstbeschreibungen ostfriesischer Apfelsorten 2. Auflage, 2018, Isensee Verlag, Oldenburg, ISBN 978-3-7308-1376-8
Literatur
Alfred Aeppli: Obstsorten. Beschreibung und Wertung von Kern- und Steinobstsorten. 3. Auflage, wesentlich überarbeitete und erweitert. Landwirtschaftliche Lernmittelzentrale, Zollikofen 1989, ISBN 3-906679-06-3.
Herbert Bischof: Großvaters alte Obstsorten. Kosmos, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07398-X.
Johannes Boysen: Obstsorten in Nordfriesland. Ein Querschnitt der Obstsorten aus dem nördlichen Nordfriesland. (Mit Photo-CD). Verlag Videel, Niebüll 2001, ISBN 3-89906-381-3.
Gerhard Götz, Robert Silbereisen: Obstsorten-Atlas. Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Schalenobst. Ulmer, Stuttgart 1989, ISBN 3-8001-5527-3.
Martina Heilmeyer, Clemens A. Wimmer: Äpfel fürs Volk (= Potsdamer pomologische Geschichten). Vacat, Potsdam 2002, ISBN 3-930752-21-2.
Joan Morgan, Allison Richards: The New Book Of Apples: The Definitive Guide to Apples, Including Over 2000 Varieties. Rev. Ed., Ebury Press, 2002, ISBN 978-0-09-188398-0.
Franz Mühl: Alte und neue Apfelsorten. 3., erweiterte Auflage. Obst- und Gartenbauverlag, München 1999, ISBN 3-87596-093-9.
Robert Silbereisen: Apfelsorten. Marktsorten, Neuheiten und Mostäpfel. 3., überarbeitete und ergänzte Auflage. Ulmer, Stuttgart 1986, ISBN 3-8001-5524-9.
Willi Votteler: Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. 3340 Doppelnamen, 1360 Sortenbeschreibungen. 3. Auflage. Obst- und Gartenbauverlag, München 1993, ISBN 3-87596-086-6.