| Arabiconida tuerkayi | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Arabiconida | ||||||||||||
| Macpherson & Baba in Machordom, Ahyong, Andreakis, Baba, Buckley, Garcia-Jimenez, McCallum, Rodríguez-Flores & Macpherson, 2022 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Arabiconida tuerkayi | ||||||||||||
| (Macpherson, Beuck, Roder & Voolstra, 2017) |
Arabiconida tuerkayi (Syn. Munida tuerkayi) ist ein Mittelkrebs und die einzige Art der Gattung Arabiconida. Sie kommt im Roten Meer vor. Der Gattungsname ist von Arabien abgeleitet, der Artzusatz dem deutschen Karzinologen Michael Türkay gewidmet.
Der mäßig konvexe Carapax hat eine deutlich Querstreifung mit Borsten und weist im hinteren Teil zahlreiche Dornen auf. Das Paar epigastrischer Dornen liegt unmittelbar hinter den Augenstielen. Der vordere Seitendorn ist deutlich, entlang des Kiemenrands liegen drei Dornen und der Hinterrand ist unbewehrt. Die Pterygostom-Falte ist mit mehreren Dornen besetzt und von oben sichtbar. Der mittige Stirnfortsatz (Rostrum) ist dornartig und wird von den Überaugendornen flankiert. Das Epistom weist einen Kamm auf, der vom Mundrand ausgeht und seitlich bis zur Öffnung der Antennendrüse reicht. Die Somiten des Pleons tragen beborstete Querkämme.
Das thorakale Sternum ist etwas breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Der dritte Sternit ist 4-mal so breit wie lang und breiter als der Vorderrand des vierten Sterniten. Die Augenstiele sind frei beweglich, die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) klein. Das erste Antennulenglied ist lang und schlank, mehr als dreimal länger als breit und mit zwei Dornen am Ende und zwei Dornen an der Seite bewehrt. Das erste Antennenglied ist nicht mit dem Epistom verschmolzen und trägt einen dornartigen Fortsatz, der das zweite Glied etwas überragt. Der dritte Maxilliped ist schlank, sein Ischium verlängert und der Merus am Beugerand mit Dornen bewehrt. Die Finger der Scherenbeine sind so lang wie die Hand. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind relativ schlank und stachlig. Der Beugerand der Zehen ist mit einer Reihe borstenartiger Dornen besetzt, die jeweils von einem sehr niedrigen Fortsatz entspringen. Das letzte Schreitbein (P4) ist lang und schlank, die Verbindung zwischen Merus und Carpus reicht bis zum Vorderrand des Carapax. Erstes und zweites Gonopodium sind ausgebildet.