Aram Tafreshian (* 1990 in Filderstadt) ist ein deutsch-iranischer Schauspieler und Sprecher.
Aram Tafreshian machte als Schlagzeuger erste Bühnenerfahrungen und studierte dann von 2009 bis 2013 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Bereits während des Studiums stand er regelmäßig auf der Bühne, am bat-Studiotheater, u. a. unter der Regie von Simon Kubisch, Lilja Rupprecht und Juliane Kann, in der Box des Deutschen Theaters (Regie: Daniela Löffner) und am Staatstheater Mainz, u. a. bei Christoph Mehler, Johannes Schmit und Hakan Savaş Mican.
Mit der neuen Intendanz unter Shermin Langhoff und Jens Hillje wurde er 2013 festes Ensemblemitglied am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, wo er regelmäßig mit Regisseuren Christian Weise, Sebastian Baumgarten, Ersan Mondtag, Sebastian Nübling, András Dömötör, Oliver Frljic u. a. arbeitete. Seit 2020 arbeitet er freischaffend, u. a. am Maxim-Gorki-Theater und am Schauspiel Köln.
2023 inszenierte er am Staatstheater Cottbus das Recherchestück Das Kraftwerk von Calle Fuhr in Zusammenarbeit mit Correctiv. Die Inszenierung wurde mit einer Einladung zum Festival „Radikal jung“ 2024 am Münchner Volkstheater ausgezeichnet.
Seit 2014 steht Tafreshian auch für Film und Fernsehen vor der Kamera und ist darüber hinaus als Synchron- und Hörspielsprecher zu hören, unter anderem leiht er Morten Hee Andersen seine Stimme in Die Wege des Herrn und ist u. a. in den Serien Weissensee und Dogs of Berlin und dem dystopischen Fernsehfilm Exit (2020) von Sebastian Marka und Erol Yesilkaya zu sehen.
Seinen Hauptwohnsitz hat er in Berlin.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tafreshian, Aram |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 1990 |
| GEBURTSORT | Filderstadt |