| ak – analyse & kritik | |
|---|---|
| Beschreibung | politische Zeitung |
| Fachgebiet | politische Bildung, soziale Bewegungen |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | a.k.i Verlag für analyse, kritik und information GmbH; Geschäftsführer: Hannah-Maria Eberle und Jan Ole Arps (Deutschland) |
| Hauptsitz | Hamburg |
| Erstausgabe | 1992 |
| Erscheinungsweise | Monatlich |
| Verbreitete Auflage | 7.900 Exemplare |
| (https://www.akweb.de/anzeigen/mediadaten/) | |
| Herausgeber | Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V. |
| Weblink | www.akweb.de |
| Artikelarchiv | Ausgaben 417 bis 661 (1998–2020) Register (1985–2008) |
| ISSN (Print) | 0945-1153 |
Die linke Monatszeitung ak – analyse & kritik (ak) mit dem Untertitel Zeitung für linke Debatte und Praxis, bis August 1992 Arbeiterkampf (AK), erscheint in Hamburg. Der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V. ist Herausgeber der Zeitung. Bis einschließlich August 2026 wurden insgesamt 728 Ausgaben produziert.
ak – analyse & kritik ist Nachfolgerin von Arbeiterkampf (AK), der Zeitung des Kommunistischen Bundes (KB). Der AK erschien erstmals im Dezember 1971. Als der KB sich 1991 auflöste, blieb die Zeitung erhalten. Etwas mehr als ein Jahr lang, bis Sommer 1992, wurde sie als „Dach-AK“ von den beiden KB-Strömungen, der Mehrheit und der Minderheit, gemeinsam produziert. Ab August 1992 (Nr. 345) war die ehemalige KB-Mehrheit alleinige Herausgeberin, und die Zeitung erhielt ihren bis heute gültigen Namen: ak – analyse & kritik. Ende 1999 übernahm der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V. die Herausgeberschaft.
Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens im Dezember 2011 erhielt die Zeitung (ak Nr. 566) ein neues Gesicht. Seitdem besteht sie aus vier „Büchern“: Politik, Thema, Bewegung, Gesellschaft. Thematische Rubriken sind Aktion, Deutschland, Diskussion, Gender, Geschichte, International, Kultur, Rechte und Wirtschaft & Soziales.
ak bringt Beiträge aus marxistischer, feministischer, linksradikaler oder auch reformerischer Sicht. Sie berichtet über soziale Bewegungen und stellt an diese kritische Fragen. Antifaschistische und antirassistische Themen werden regelmäßig behandelt. Jede Ausgabe hat einen drei bis fünf Seiten umfassenden Schwerpunkt. Die Schwerpunktthemen 2018 waren: Imperiale Lebensweise, Black History Month, 1968, China, Sexarbeit, Fußball-WM, Lagersystem, Solidarität, Klima, Novemberrevolution, Über den Wolken. Hinzu kommen Artikelserien. Die letzte Serie erschien 2018 als Buch.
Die Redaktion bestand 2019 aus neun Personen. Hinzu kommen Mitarbeiter aus den Bereichen Grafik, Layout, Korrekturlesen, Technik, Buchhaltung und Vertrieb. Insgesamt schrieben in den vergangenen vier Jahren über 350 Autoren aus dem In- und Ausland für ak. Die Zeitung fungiert als Schnittstelle zwischen verschiedenen Strömungen der außerparlamentarischen Linken und ist diesen solidarisch verbunden. Für jede Ausgabe gilt eine Frauenquote: Derzeit sollen mindestens 40 Prozent der Texte von Frauen geschrieben werden. Seit Dezember 2012 galt eine Quote von 30 Prozent. Von April 2002 bis Sommer 2008 erschien unter dem Namen Fantômas ein Themenheft und Halbjahres-Magazin der ak in 13 Ausgaben.
ak hat 32 Seiten im Berliner Format. Sie erscheint monatlich, außer im Juli. In unregelmäßigen Abständen ist der Zeitung eine Broschüre beigelegt, in der überwiegend bereits erschienene ak-Artikel zu einem Thema nachgedruckt sind.
In den vergangenen Jahren waren das:
Die Broschüren werden auch gesondert über den a.k.i. Verlag vertrieben. ak hat (Stand Dezember 2025) eine Auflage von 7.900 Exemplaren.