Ardetzenberg

Ardetzenberg
Ardetzenberg vom Stadtschrofen
Ardetzenberg vom Stadtschrofen
Höhe 631,9 m ü. A.
Lage nördlich von Feldkirch Stadt
Gebirge Bregenzerwaldgebirge
Dominanz 1,26 km → Hochwindenkopf
Schartenhöhe 175 m ↓ Sattel (457 m ü. A.) in der Feldkirch-Innenstadt
Koordinaten 47° 15′ 7″ N, 9° 36′ 9″ OKoordinaten: 47° 15′ 7″ N, 9° 36′ 9″ O
Ardetzenberg (Alpen)
Ardetzenberg (Alpen)

Der Ardetzenberg ist ein 631,9 m ü. A. hoher Berg im Vorarlberger Rheintal. Topographisch gehört er zum Bregenzerwaldgebirge. Er liegt in Feldkirch nördlich der Innenstadt. Südwestlich wird der Ardetzenberg durch die Illschlucht begrenzt. Rund um den Ardetzenberg liegen die Stadtteile Tisis, Tosters, Gisingen, Altenstadt, Levis und Feldkirch Stadt.

Auf dem Ardetzenberg befindet sich das Institut St. Josef und weiter oben der Wildpark Feldkirch. Die Ardetzenberger Funkenzunft veranstaltet auf dem Berg den jährlich am Funkensonntag stattfindenden Funken.

Seit dem Jahr 1998 kann der Ardetzenberg durch den 375 Meter langen Ardetzenbergtunnel im Zuge der Landesstraße L53 (Bangser Straße) vom Feldkircher Stadtzentrum aus direkt durchquert werden. Der Tunnel verbindet den zentralen Straßenverkehrsknoten der Stadt, die sogenannte Bärenkreuzung am Rand der Altstadt, mit den nordwestlich des Ardetzenbergs gelegenen Ortsteilen Tosters und Gisingen.

Geschichte

Der Ardetzenberg wurde bereits im Mittelalter landwirtschaftlich genutzt. Vor allem der Weinbau spielte eine Rolle, worauf noch heute vorhandene Trockenmauern und Terrassen entlang des Ardetzenwegs hinweisen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung der landwirtschaftlichen Nutzung ab, während der Berg zunehmend als Naherholungsgebiet genutzt wurde.

Wasserversorgung

Auf dem Ardetzenberg befindet sich ein zentraler Hochbehälter der Wasserversorgung Feldkirchs. Zusammen mit anderen Hochbehältern verfügt die Stadt über eine Gesamtspeicherkapazität von etwa 10.000 Kubikmetern Trinkwasser.

Flora und Fauna

Die Wälder des Ardetzenbergs bestehen aus einer Mischung von Laub- und Nadelbäumen und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

Namensgebung

Der Name „Ardetzenberg“ leitet sich vermutlich von einer älteren Bezeichnung wie „Erdetzel“ ab, wie in historischen Dokumenten erwähnt. Im lokalen Sprachgebrauch wird der Ardetzenberg auch als „Detz“ bezeichnet. Dieser Spitzname ist in der Region geläufig.

Commons: Ardetzenberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Geoportal Land Vorarlberg - Basemap - Kartenausschnitt mit Ardetzenberg, aufgerufen und Höhenlinien sowie Höheninformation ausgewertet mittels Funktion "Abfragen - Koordinaten/Höhe" am 20. Februar 2026.
  2. ↑ Stadt Feldkirch: Ardetzenberger Funken (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)
  3. ↑ Damals-Heute: Ardetzenbergtunnel – Bärenkreuzung (Memento des Originals vom 15. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Artikel auf Vorarlberg Online vom 14. März 2011.
  4. ↑ Rheticus Gesellschaft: Aktuelles. Abgerufen am 14. Februar 2025.
  5. ↑ Albrecht, Karlheinz (Hrsg.). Feldkirch Lesebuch: Rund um den Ardetzenberg. unartproduktion, Dornbirn 2008. ISBN 978-3901325472.
  6. ↑ illwerke vkw. Abgerufen am 14. Februar 2025 (österreichisches Deutsch).
  7. ↑ Wildpark Feldkirch. Abgerufen am 14. Februar 2025.
  8. ↑ Der Klassiker am Ardetzenberg: Rundweg durch den Wildpark. Abgerufen am 14. Februar 2025 (deutsch).
  9. ↑ Universität Liechtenstein – Historische Dokumente zur Namensgebung Universität Liechtenstein. Abgerufen am 10. Februar 2025. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)