| Arena Wars | |||
| Entwickler | exDream, Ascaron | ||
|---|---|---|---|
| Publisher | Take 2 Interactive | ||
| Veröffentlichung | 15. Juli 2004 | ||
| Plattform | Windows | ||
| Genre | Echtzeit-Strategiespiel | ||
| Spielmodus | Singleplayer, Online | ||
| Steuerung | Maus, Tastatur (Hotkeys) | ||
| Medium | 1 CD-ROM | ||
| Sprache | Deutsch | ||
| Altersfreigabe |
| ||
Arena Wars ist ein 3D-Echtzeit-Strategiespiel, das Strategie- mit Action-Elementen verbindet. Es wurde entwickelt vom vierköpfigen hannoverschen Entwicklerteam exDream in Zusammenarbeit mit Ascaron. Als Publisher tritt Take 2 Interactive auf. Am 22. Juni 2007 erschien eine Neuauflage unter dem Namen Arena Wars Reloaded.
Im Jahr 2137 hat sich eine militärische Trainingssimulation in eine Sportart verwandelt, welche namensgebend Arena Wars heißt. Dabei treten im einfachsten Fall 2 Spieler, in Mehrspielerkämpfen 2 Teams mit 1 oder 2 Spielern gegeneinander an. Jeder Spieler verfügt zu Beginn über 2 Gebäude, ein Kraftwerk, das Basis und Radar mit Energie versorgt, sowie einen Teleporter, der neue Einheiten nach Fertigstellung in die Basis teleportiert.
Zu Beginn verfügt jeder Spieler über 1000 €. Mit diesem Geld kann der Spieler Einheiten bestellen, die nach Fertigstellung durch den Teleporter in die Basis teleportiert werden. Die Einheiten kosten je nach Typ zwischen 50 und 175 €.
Wird nun eine Einheit im Kampf gegen gegnerische Einheiten zerstört, so wird das Geld, das für die Einheit ausgegeben wurde, wieder an den Spieler zurückgezahlt, was anderweitigen Ressourcenabbau unnötig macht und gleichzeitig die Anzahl der Einheiten auf einen Gesamtwert von 1000 € begrenzt.
Die Karten sind darauf ausgelegt, dass man an vielen Fronten gleichzeitig kämpft, indem Basen und taktisch wichtige Punkte gut verteilt und durch viele Wege vernetzt sind. Besonders wichtig ist dabei auch die Verteidigung des Kraftwerks, das sich zwar bei Zerstörung regenerieren kann, was aber einige Sekunden in Anspruch nimmt, in denen Radar und Truppenproduktion außer Gefecht gesetzt sind.
Obwohl Arena Wars ein Strategiespiel ist, sind die Spielmodi bekannten Actionspielen entlehnt. Im Allgemeinen ist das Spielziel ein Punktsieg, indem man als Erster eine vorgegebene Anzahl an Punkten erreicht. Die Art, Punkte zu erreichen, hängt vom Spielmodus ab.
Arena Wars kommt im Vergleich zu anderen Computerspielen mit nur sechs Einheitentypen aus, die für jeden Spieler gleich sind. Im Gegenzug sah exDream, auch durch die 1000-€-Grenze, von Masseneinheiten ab, und spendierte allen Einheiten Spezialfähigkeiten sowie dem Spiel ein Stein-Schere-Papier-Prinzip. Außerdem können Einheitentypen durch ein Upgrade in einem Upgrade-Gebäude aufgewertet werden.
| ||||||||||||||||
Christian Sauerteig von PC Games bezeichnete es als Geheimtipp. Es sei taktisch und temporeich. Seinem Kollegen David Bermann gefiel das schnelle und einfache Spielprinzip im Mehrspieler. Der Einzelspieler hingegen sei langatmig und wenig abwechslungsreich. Lukas Ciszweksi von PC Action lobte die detailreiche Optik und das fordernde sowie dynamische Spielprinzip. Marcel Kleffmann von 4Players hob die gute Spielbalance lobend hervor. Erschwerend sei, dass sich Grafiken schwer unterscheiden lassen und viele bunte Spezialeffekte darübergelegt werden. Er kritisierte die wenigen Einheitentypen und das Fehlen verschiedener Fraktionen.