Arend Remmers

Arend Remmers (* 25. Dezember 1938 in Wilhelmshaven) ist ein deutscher Prediger, Autor und Dialektforscher.

Leben

Remmers wuchs in Westerstede auf und ging dort auch zur Schule. Anschließend studierte er an der Universität Heidelberg englische und französische Philologie; seine Magisterarbeit befasste sich mit dem Präfix un- im Altenglischen. In den folgenden 15 Jahren arbeitete er in einem Unternehmen der Stahlindustrie, zuletzt als Verkaufsleiter. Seit 1981 ist er freiberuflich als Reiseprediger und Autor in den Kreisen der freikirchlichen „geschlossenen“ Brüderbewegung tätig.

In seiner Freizeit beschäftigt sich Remmers mit niederdeutscher Dialektologie und Namenforschung. Für seine Studie Von Aaltukerei bis Zwischenmooren: Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade (2004) wurde er 2006 mit dem Wilhelmine-Siefkes-Preis der Stadt Leer ausgezeichnet; die Laudatio hielt Hermann Niebaum, Professor an der Universität Groningen.

Remmers ist verheiratet und lebt in Schwelm.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bibelauslegung und Verwandtes

Dialektologie und Namenforschung

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Burforde (recte Burgforde) mit eigenem Lied. Nordwest-Zeitung, 1. April 2006.
  2. 1 2 3 4 Hermann Niebaum: Laudatio auf Arend Remmers zur Verleihung des „Wilhelmine-Siefkes-Preises der Stadt Leer 2006“ am 16. März 2006.
Personendaten
NAME Remmers, Arend
KURZBESCHREIBUNG deutscher Prediger, Autor und Dialektforscher
GEBURTSDATUM 25. Dezember 1938
GEBURTSORT Wilhelmshaven