Ares J. Rosakis

Ares J. Rosakis 2012

Ares J. Rosakis (Άρης Ροζάκις, * 12. September 1956 in Athen) ist ein griechisch-amerikanischer Maschinenbau- und Luftfahrtingenieur am California Institute of Technology (Caltech).

Biografie

Rosakis erwarb 1978 an der Oxford University sowohl den Bachelor als auch den Master in Ingenieurwissenschaften. 1980 folgten ein erneuter Master und 1982 ein Ph.D. an der Brown University. Im selben Jahr erhielt er eine erste Professur (Assistant Professor) am Caltech, 1988 wurde er Associate Professor, 1993 erhielt er eine ordentliche Professur. Seit 2004 ist er in Nachfolge von Wolfgang Knauss Theodore von Kármán Professor of Aeronautics and Mechanical Engineering. Gastprofessuren führten ihn an die École normale supérieure (Paris) und die Oxford University.

Rosakis gilt als führend auf dem Gebiet des dynamischen Materialversagens fester Materialien, Verbundstoffe und Verbindungen. Mittels Hochgeschwindigkeitsfotografie, Echtzeitmessungen von Temperaturfeldern nahe sich dynamisch entwickelnder Sprünge und adiabatischer Scherbänder sowie neuentwickelter optischer und dynamischer Infrarot-Methoden untersucht er duktile Brüche. Er gilt als Erfinder der Coherent-Gradient-Sensing-Interferometrie (CGS-Interferometrie). Weitere Arbeiten befassen sich mit Rissen heterogener Materialien und Verbundwerkstoffe insbesondere unter Scherbedingungen, mit der Rissmechanik von Erdbeben, mit der Verlässlichkeit dünner Filme und mit der in-situ-Messtechnik auf Wafer-Ebene.

Rosakis hat laut Google Scholar einen h-Index von 75, laut Datenbank Scopus einen von 60 (jeweils Stand Juli 2026). Er hat sowohl die griechische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften (Auswahl)

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Άρης Ροζάκης – Καθηγητής Αεροναυτικής. In: ellines.com. Abgerufen am 7. November 2023 (griechisch).
  2. ↑ Ares Rosakis. In: scholar.google.de. Google Scholar, abgerufen am 17. Juli 2026.
  3. ↑ Rosakis, Ares J. In: scopus.com. Scopus, abgerufen am 17. Juli 2026 (englisch).
  4. ↑ Book of Members 1780–present, Chapter R. (PDF; 503 kB) In: amacad.org. American Academy of Arts and Sciences, abgerufen am 23. Juli 2023 (englisch).
  5. ↑ Eringen Medal. In: socengsci.org. Abgerufen am 3. März 2024 (englisch).
  6. ↑ Professor Ares J. Rosakis. In: nae.edu. Abgerufen am 30. April 2024 (englisch).
  7. ↑ Ilire Hasani, Robert Hoffmann: Rosakis Ares. In: ae-info.org. Academy of Europe, 2. Februar 2018, abgerufen am 30. Juni 2024 (englisch).
  8. ↑ Theodore von Karman Medal – Past Award Winners. In: asce.org. Abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
  9. ↑ Ares J. Rosakis. In: nasonline.org. National Academy of Sciences, abgerufen am 8. Dezember 2025 (englisch).
  10. ↑ Timoshenko Medal. In: asme.org. Abgerufen am 4. Februar 2026 (englisch).
  11. ↑ Outstanding scientists elected as Fellows of the Royal Society. In: royalsociety.org. Royal Society, 16. Mai 2024, abgerufen am 4. Februar 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Rosakis, Ares J.
ALTERNATIVNAMEN Rosakis, Ares; Ροζάκις, Άρης
KURZBESCHREIBUNG griechisch-amerikanischer Ingenieur
GEBURTSDATUM 12. September 1956
GEBURTSORT Athen