| Argnidae | ||||||||||||
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Argna biplicata (Michaud, 1831) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Argnidae | ||||||||||||
| Hudec, 1965 |
Die Argnidae sind eine Schnecken-Familie aus der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora). Die Familie umfasst knapp 30 Arten, die fast alle südlich oder östlich der Alpen vorkommen. Die ältesten Vertreter der Familie stammen aus dem oberen Miozän (Paläogen).
Die Gehäuse sind relativ hoch, zylindrisch bis zylindrisch-oval. Es sind meist kleine, um 5 mm große Formen. Es werden bis etwa 10 Windungen gebildet. Die postembryonalen Windungen sind meist radial berippt oder gestreift. Die Mündung ist beim adulten Gehäuse etwas aus der Windungsebene angehoben. Der obere Rand ist annähernd gerade, aber meist nicht parallel der Nähte der früheren Windungen. Der Rand kann umgebogen oder etwas erweitert sein. Es können Zähne oder Lamellen in die Mündung hineinragen. Im Genitalapparat sind Penis und Epiphallus ausgebildet. Allerdings fehlt ein Blindsack (Caecum) am Penis oder Epiphallus. Im Penis, am Übergang zum Epiphallus befinden sich an der Innenwand kleine Tuberkel. Ein Penisanhang ist gut entwickelt. Der Stiel der Spermathek besitzt keine morphologisch sichtbaren Drüsen. Ein Divertikel am Stiel kann vorhanden sein oder fehlen.
Die Arten der Familien sind in den Süd- und Ostalpen, den Karpaten, in Spanien, Italien, Südfrankreich, in der Schweiz und Griechenland beheimatet. Sie leben in Wäldern unter Falllaub, Moos, Bodenmulm und zwischen und unter Steinen in eher feuchten Habitaten. Viele Arten kommen in montanen Bereichen vor.
Die Familie der Argnidae umfasst drei Gattungen