
Ariella Hirshfeld, auch Ariella Hirschfeld (* 1980 in Düsseldorf), ist eine deutsche Schauspielerin.
Ihr Filmdebüt hatte Ariella Hirshfeld, Tochter eines US-Amerikaners mit jüdisch-litauischen Wurzeln, der als Kind in den 50er-Jahren die USA verließ und nach Israel auswanderte, und einer Israelin jüdisch-irakischer Herkunft, 2001 als Miriam in Sebastian Kutzlis Film-im-Film-Drama Alles Zombies. 2004 spielte sie die Madina an der Seite von André Hennicke und Lars Rudolph in dem Schleuser-Drama Rien ne va plus und erlebte damit 2006 eine Uraufführung auf dem 63. Internationalen Filmfestival in Venedig. Es folgten einige Auftritte in TV-Rollen: Hirshfeld übernahm 2004 u. a. die Fatma in Rolf Schübels 2005 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnetem Drama Zeit der Wünsche. Ihre erste internationale Rolle spielte Ariella Hirshfeld als Kati neben John Malkovich und Veronica Ferres in dem Kinospielfilm Klimt. 2008 spielte sie die Rolle von Julchen Hagenström in dem Kinospielfilm „Buddenbrooks - ein Geschäft von einiger Größe“ unter der Regie von Heinrich Breloer. 2010 arbeitet sie am Hebbeltheater Berlin unter der Regie von Hans-Werner Kroesinger und dreht in Venedig eine Folge Commissario Brunetti. 2024 spielte sie "Deine schöne Hölle". Die toxische Liebesgeschichte von Alicia (Ariella Hirschfeld) und Yann (Detlef Bothe) entfaltet sich als Duell zweier zutiefst gestörter Seelen. Alicia, eine Narzisstin mit Borderline-Tendenzen, und Yann, ein männlicher Suchtcharakter, werden Co-Abhängige in einer Beziehung, die langsam sein Leben als Fotograf zerstört. Für diese Rolle wurde sie für den Preis der Deutschen Filmkritik 2024 als beste Schauspielerin nominiert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hirshfeld, Ariella |
| ALTERNATIVNAMEN | Hirschfeld, Ariella |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 1980 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland |