Eine Arkologie ist eine aus einem einzigen zusammengehörigen Gebäudekomplex gestaltete Stadt, die eine Einheit aus Architektur und Ökologie bildet. Aus diesen beiden Begriffen wurde auch das Kofferwort „Arkologie“ gebildet.

Die Darstellung von Arkologien in den Medien weist meist negative Züge auf und wird häufig mit einer Dystopie in Verbindung gebracht.
Arkologien haben sich – neben allen gescheiterten Versuchen, sie real zu verwirklichen – einen festen Platz in (Science-Fiction-) Videospielen geschaffen. So kommt im Ego-Shooter Deus Ex – Invisible War eine Arkologie in Ägypten vor, welche die im Spiel verseuchte Stadt Kairo in eine saubere, seuchenfreie Zone (die Arkologie) und einen verseuchten Teil (Medina) teilt. Verbunden wird diese Darstellung mit einer düsteren Zukunftsvision, in der nur vermögende Menschen in der Lage sind, sich einen Platz in der Arkologie und damit das Überleben zu sichern. In der Science-Fiction Abhandlung von Mass Effect tragen moderne Städte aus arkologischen Wolkenkratzern ab dem Beginn des 22. Jahrhunderts dazu bei, die Umweltverschmutzung auf der Erde zu senken, die Menschen besser vor Umweltkatastrophen zu schützen und dadurch die Lebensqualität merklich zu erhöhen. Im Spiel SimCity 2000 ist es ab der letzten Zeitepoche möglich, Arkologien zu bauen.
Im Science-Fiction-Film Judge Dredd bietet die verwüstete Erde nur noch in sogenannten „Megacities“, riesigen Arkologien, einigen Menschen Obdach. Eine Verbannung, wie sie der Protagonist Judge Dredd erfährt, ist in der Diegese einem Todesurteil gleichzusetzen. Auch im Film Das fünfte Element kommt eine Form der Arkologie vor, als deren Vorbild man die „Cité Puits“, die Schachtstadt, erkennt. Diese ist ein häufiger Schauplatz in den Werken von Moebius und Alejandro Jodorowsky in deren urbanen Zukunftsvisionen (z. B. Der Incal). Ebenso wird im US-amerikanischen Kinofilm Die Insel eine Gesellschaft dargestellt, die nach einer Atomkontamination in einer streng geregelten Arkologie lebt. Ähnlich wird im Film Flucht ins 23. Jahrhundert von 1977 eine abgekapselt in einer „Kuppelstadt“ lebende Gesellschaft beschrieben, um sich gegen die vermeintlich lebensfeindliche Außenwelt zu schützen und intern strikte Regeln zur Bevölkerungskontrolle durchzusetzen.