Armadillidium

Dieser Artikel wurde aufgrund formaler oder inhaltlicher Mängel in der Qualitätssicherung Biologie zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.

Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.


Begründung: Ein Abschnitt Merkmale fehlt, der die Abgrenzung der Gattung gegenüber anderen Gattungen erläutert sowie generell gemeinsame Merkmale der Arten dieser Gattung erläutert. --Walnussbäumchen (Stephan) (Diskussion) 02:35, 21. Dez. 2022 (CET)
Armadillidium

Armadillidium pictum

Systematik
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Krebstiere (Crustacea)
Ordnung: Asseln (Isopoda)
Unterordnung: Landasseln (Oniscidea)
Familie: Rollasseln (Armadillidiidae)
Gattung: Armadillidium
Wissenschaftlicher Name
Armadillidium
Brandt, 1833
Armadillidium arcangeli
Armadillidium atticum
Armadillidium depressum
Armadillidium frontirostre
Armadillidium gestroi
Armadillidium granulatum
Armadillidium klugii
Armadillidium versicolor

Armadillidium ist eine Gattung von Asseln innerhalb der Familie der Armadillidiiae (Rollasseln). Bei Störung rollen sie sich zu einer Kugel zusammen. Die 189 Arten sind in Europa und angrenzenden Teilen des Mittelmeerraums verbreitet, jedoch wurden mehrere Arten auch weltweit verschleppt.

Merkmale

Adulte Tiere der Gattung erreichen eine Körperlänge von 8 and 23 mm. Die Arten können sich zu einer geschlossenen, zitronenförmigen Kugel zusammenrollen, dabei sind die Antennen im Inneren des eingerollten Tieres verborgen („endo-antennal“). Die Augen sind aus 10 bis 30 Einzelaugen (Ommatidien) zusammengesetzt. Die Antennengeißeln (Flagella) bestehen aus zwei Segmenten. An den ersten und zweiten Pleopoden befinden sich bei den Exopoditen mehrere Stigmen. Der Uropoden Exopodit ist abgeflacht und abgestutzt und füllt den Raum zwischen dem Epimeron des fünften Pleonsegmentes und dem dreieckigen oder trapezförmigen Telson. Die Höhe des dreieckigen Schildes am vorderen Teil des Kopfes reicht bis zur Kopfoberfläche oder darüber hinaus.

Verbreitung

Die meisten Arten der Gattung Armadillidium leben im europäischen Mittelmeerraum. Aber auch im übrigen Europa sowie im afrikanischen und asiatischen Teil des Mittelmeerraums kommen zahlreiche Arten vor. Mehrere Arten wie Armadillidium vulgare, Armadillidium nasatum, Armadillidium versicolor und Armadillidium depressum wurden darüber hinaus in andere Regionen der Welt verschleppt, wo sie sich stark ausbreiten konnten. So vor allem in Amerika von Nord- bis Südamerika, in Ostasien, Südafrika, Australien und Neuseeland.

Systematik

Die Gattung wurde 1833 von Johann Friedrich von Brandt (1802–1879) aufgestellt. Ein Synonym lautet Haloarmadillidium Arcangeli, 1929.

Derzeit gibt es 189 anerkannte Arten in dieser Gattung. Diese sind:

Commons: Armadillidium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bernhard Klausnitzer, Erwin Stresemann, Hans-Joachim Hannemann, Konrad Senglaub: Exkursionsfauna von DeutschlandnBand 1, Wirbellose (ohne Insekten). Band 1. Heidelberg; Berlin 2018, ISBN 978-3-662-55353-4.
  2. ↑ Helmut Schmalfuss (2013): The species of the genus Armadillidium (Isopoda: Oniscidea) known from Greece. In: Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde A, Neue Serie 6, S. 13–20. (Online)
  3. ↑ Helmut Schmalfuss (2006): The terrestrial isopods (Isopoda: Oniscidea) of Greece. 23rd contribution: The genus Armadillidium (Armadillidiidae) on the Peloponnese. In: Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde Serie A (Biologie), Nr. 685, S. 1–102. (Online)
  4. 1 2 Armadillidium Brandt, 1831 in GBIF Secretariat (2022). GBIF Backbone Taxonomy. Checklist dataset doi:10.15468/39omei, abgerufen via GBIF.org am 20. Dezember 2022.
  5. ↑ Armadillidium auf inaturalist.org, abgerufen am 20. Dezember 2022
  6. ↑ WoRMS - World Register of Marine Species - Armadillidium Brandt, 1831. Abgerufen am 14. Dezember 2022.