Arnim Stauth

Arnim Stauth (* 1957) ist ein deutscher Fernsehjournalist.

Karriere

Stauth studierte Psychologie und Soziologie in Berlin. Bereits während des Studiums war er als freier Autor und Fotograf für verschiedene Zeitungen tätig. Er ist seit 1986 beim Westdeutschen Rundfunk in Köln tätig, zunächst als Volontär, dann als Redakteur und Reporter beim Regionalmagazin „Hier und Heute“, später bei Monitor. Von 1995 bis 1999 war er ARD-Fernsehkorrespondent in Moskau, inzwischen ist er Reporter der Auslandsgruppe des WDR.

Seitdem verfasste er zahlreiche Reportagen aus Krisen- und Kriegsgebieten, unter anderem aus Afghanistan und dem Irak. Er erhielt mehrere Fernsehpreise im In- und Ausland.

Insbesondere war er bei dem Gefängnisaufstand in Qala-i-Jangi vom 25. November bis zum 3. Dezember 2001 dabei, bei dem bis zu 500 Taliban-Kämpfer gegen US-amerikanische und britische Special-Forces kämpften. Bei dem Angriff sprach er mit dem CIA-Agenten Dave Tyson, der mit seinem Kollegen Johnny „Mike“ Spann die gefangenen Taliban verhören sollte. Spann wurde bei dem Angriff der Taliban getötet.

Bereits 2010 machte Stauth auf Fälle von sexueller Belästigung innerhalb des WDR aufmerksam. Diese wurden von der Führungsetage ignoriert.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ filmquadrat.de: Neither Heaven nor Hell - Searching Happiness in Cuba (Memento vom 2. August 2012 im Webarchiv archive.today)
  2. ↑ Daniel Bennett: Arnim Stauth on war reporting; Mediating Conflict, 22. Januar 2008.
  3. ↑ CNN Transcripts: House of War: The Uprising at Mazar-e Sharif; Sendung vom 3. August 2002.
  4. 1 2 3 4 5 6 Journalisten-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Arnim Stauth (Memento des Originals vom 31. August 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Personendaten
NAME Stauth, Arnim
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fernsehjournalist
GEBURTSDATUM 1957