Arno Hach

Arno Hach (* 23. November 1877 in Chemnitz; seit 1945 verschollen; eigentlich Arno Max Reinhard Hengsbach) war ein deutscher Verlagsredakteur und Schriftsteller.

Leben und Wirken

Arno Hach besuchte das Gymnasium in Chemnitz und studierte seit 1899 Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule Dresden. Danach lebte er als Verlagsredakteur in Chemnitz und Leipzig, seit 1913 in Berlin. Zwischen 1901 und 1920 ist er mit mehreren Buchveröffentlichungen hervorgetreten. Er schrieb Gedichte und Theaterstücke in erzgebirgischer Mundart. Sein Hauptinteresse galt jedoch der Phantastik (Märchen, Erzählungen, Geschichten zwischen Traum und Wirklichkeit). Als Offizier nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Die Fronterlebnisse beeinflussten möglicherweise sein 1920 erschienenes Hauptwerk Der Kopf des Maori.

Nach 1930 widmete sich Hach der Stadt- und Kulturgeschichte Berlins. Die 1933 erschienene Broschüre Alt-Berlin im Spiegel seiner Kirchen war seine letzte Buchpublikation. Seit 1942 lebte er mit seiner Frau in Ostpreußen. 1945 verliert sich seine Spur in Danzig auf der Flucht. Von mehreren seiner Werke sind in den letzten Jahren Nachdrucke erschienen. Zwei seiner Frühwerke sind heute nicht mehr auffindbar.

Werke

Der Kopf des Maori Originalausgabe Vlg. Carl Reißner, Dresden 1920

Literatur