Arnold Hiller

Arnold Emil August Hiller (* 22. Dezember 1847 in Seehausen (Altmark); † 4. März 1919 in Zehlendorf bei Berlin) war ein deutscher Sanitätsoffizier und Bakteriologe.

Leben

Als jüngster Sohn eines Kreisphysikus und Sanitätsrats besuchte Hiller das Medizinisch-Chirurgische Friedrich-Wilhelm-Institut in Berlin. 1868 wurde er Mitglied des Corps Suevo-Borussia. Seine Lehrer waren Rudolf Virchow und Ludwig Traube, später Ernst von Leyden. 1871 promoviert, war er von 1880 bis 1882 Assistent an Leydens Klinik in Berlin. Dort seit 1883 habilitierter Privatdozent für Innere Medizin, wurde er im folgenden Jahr als Stabs- und Bataillonsarzt nach Breslau versetzt und 1884 an die Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität umhabilitiert. 1890 nahm er seinen Abschied als Militärarzt, wurde jedoch 1898 als Oberstabsarzt z. D. gestellt und als Vorstand der Sammlungen an die Kaiser-Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen in Berlin berufen. Er starb 1919 als Universitäts-Professor.

Monografien

Publikationen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sterberegister des Standesamtes Zehlendorf Nr. 60/1919.
  2. 1 2 Kösener Corpslisten 1930, 61/21