Arthur Esche (* 8. September 1857 in Limbach; † 7. Dezember 1940 in Dresden) war ein deutscher Jurist und nationalliberaler Politiker. Er war Professor an der Technischen Hochschule Dresden und Abgeordneter im Deutschen Reichstag.
Der Sohn des Limbacher Strumpfwarenfabrikanten Julius Esche (1814–1867) und dessen Ehefrau Anna Clara geb. Clauß (1824–1920) besuchte zunächst die Gymnasien in Chemnitz und Dresden, bevor er ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Heidelberg und Leipzig aufnahm, das er mit Promotion Dr. jur. abschloss. Während sein Bruder Eugen (1845–1902) das Familienunternehmen Moritz Samuel Esche übernahm und zu großer Bedeutung expandierte, wählte Arthur Esche den Weg einer juristischen Karriere.
Von 1882 an war er zunächst Referendar in Dresden, dann 1888/89 Assessor in Zittau, dann zunächst Assessor und 1891/92 Landrichter am Landgericht Bautzen. 1893 wurde er nach Annaberg versetzt, wo er als Amtsrichter für Strafsachen tätig war. 1897 wurde er wiederum nach Dresden versetzt, wo er Amtsrichter für Vormundschafts- und Nachlasssachen wurde. Von 1898 bis 1903 war er im 21. sächsischen Wahlkreis (Annaberg-Schwarzenberg) Reichstagsabgeordneter für die Nationalliberale Partei.
Esche war Professor an der Technischen Hochschule Dresden. Von 1908 bis 1919 hatte er den Lehrstuhl für Rechtswissenschaften inne. Er setzte sich in diversen Schriften und Vorträgen gegen den Alkoholismus ein.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Esche, Arthur |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Hochschullehrer und Politiker (NLP), MdR |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1857 |
| GEBURTSORT | Limbach |
| STERBEDATUM | 7. Dezember 1940 |
| STERBEORT | Dresden |