Arthur Preil

Arthur Preil (* 6. Januar 1887 in Leipzig; † 17. April 1954 in Leipzig-Engelsdorf) war ein deutscher Volkssänger und Humorist.

Leben

Preil absolvierte eine Ausbildung als Buchhändler beim Verlag Ullstein in Berlin. Danach war er beim Verlag Reclam in Leipzig als Abteilungsleiter der Sparte „Humoristica“ tätig. Schon mit jungen Jahren begann er Couplets zu schreiben. Sein Markenzeichen war der sächsische Dialekt. Preil begann seine Karriere bei den Leipziger Krystallpalast-Sängern. Daneben betrieb er mit seiner Frau eine Musikalienhandlung in Leipzig. Die Isiphon-Schallplattengesellschaft brachte als erste Aufnahmen mit Preil heraus, später folgten die Deutsche Grammophon und andere. Rund 400 Schallplattenaufnahmen und eine Vielzahl von Rundfunk-Sendungen machten ihn zu einem der erfolgreichsten Humoristen in Deutschland. Nach Mitte der dreißiger Jahre besaß Preil eine eigene Gastspieldirektion mit eigenem Ensemble. In dieser wirkten auch als Kinder die späteren Kessler-Zwillinge mit. Nach 1945 blieb Preil in Leipzig. Er gab noch Gastspiele, trat in Varietés und in Veranstaltungen der Staatlichen Konzert- und Gastspieldirektion auf.

Arthur Preil hatte einen Sohn, Arthur Preil junior, der ebenfalls als Humorist auftrat. Der Autor, Schauspieler und Kabarettist Hans-Joachim Preil war sein Neffe.

Werke (Auswahl)

Aufnahmen (Auswahl)

Wiederveröffentlichungen

Sammlungen

  • CD Arthur Preil: Tausend Worte Säggsisch - Stimmen aus dem 20. Jahrhundert.

Artikel-Nr.: 5506, Laufzeit: 56 Min. Label: archiv-record

  • CD Arthur Preil: Richtiger säggs’scher Kram ID 546157, Kat.Nr.3919 Falcon Neue Medien.

Einzeltitel

  • CD Rare Schellacks - Sachsen - Volkssaenger 1910–1932. label: trikont/d, style: ethnic / world, released 8/2010. B317580, Katalog Nr. US0264
  • CD Mei Gudsdr was sagste denn nu? Berlin, Edition Barbarossa, 2000. Bestell-Nr.: 10 323 BB. ISBN 3-359-01038-8

Literatur