| Artix Linux | |
|---|---|
| Entwickler | Marcus von Ditfurth, Chris Cromer, Oscar Campos, Christos Nouskas |
| Lizenz(en) | GPL und andere Lizenzen |
| Erstveröff. | 2017 |
| Akt. Version | Rolling Release |
| Abstammung | GNU/Linux ↳ Arch ↳ Artix Linux |
| Architektur(en) | AMD64 und ARM64 |
| artixlinux.org | |
Artix Linux ist eine ressourcenschonende, auf Arch Linux basierende Linux-Distribution, deren Besonderheit der Verzicht auf systemd ist. Stattdessen werden mit OpenRC, runit, s6, oder Dinit als init-Alternativen für die Steuerung von Systemdiensten angeboten.
Das Projekt gilt als geistiger Nachfolger von Arch-openrc und Manjaro-openrc. Für den Desktop konnte anfangs zwischen dem i3- oder dem LXQt-Fenstermanager gewählt werden. Inzwischen stehen die Desktop-Umgebungen KDE/Plasma, GNOME, MATE, XFCE4 oder LXQt zur Verfügung.
Das System ist um systemd und deren Komponenten bereinigt. Dabei werden sowohl zyklische als auch Rolling-Release-Versionen des Installationsmediums angeboten. Der Verzicht auf das komplexe systemd wird in Hinblick auf das KISS-Prinzip gerechtfertigt. Die Entfernung sei aufgrund der engen Verzahnung im Linux Ökosystem jedoch selbst ein komplexes Unterfangen. Die Installation erfolgt mittels des Calamares-Installers. Die textbasierte Installation verwendet leicht andere Kommandos als die von Arch Linux. Artix setzt auf eigene Paketquellen.