Astrid Starck(-Adler) (geboren 1944) ist eine französische Germanistin und Jiddistin. Sie lehrte und forschte als Professorin für deutsche und jiddische Literatur an der Universität des Oberelsass in Mülhausen sowie als Assoziierte und Gast auch an der Universität Basel.
Starck studierte an der Universität Straßburg Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Ingeborg Bachmanns Roman Malina. Anschließend studierte sie Jiddistik an den Universitäten Oxford und Trier. An der Universität Paris (Sorbonne) habilitierte sie sich mit verschiedenen Studien zur jiddischen Literatur des 16. bis 20. Jahrhunderts.
Als Hochschullehrerin an der Universität des Oberelsass (Mülhausen) führte sie dort sowie an der benachbarten Universität Basel das Studium der jiddischen Sprache, Literatur und Kultur ein. Gastseminare hielt sie ferner an der Ecole des Hautes Etudes du Judaisme in Paris und den Universitäten Uppsala, Stockholm und Prag. Seit vielen Jahren ist sie Vorstandsmitglied der Basler Jüdisch-Christlichen Akademie.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Narratologie, Interkulturalität, Frauenliteratur, rezentes und historisches Westjiddisch, deutsch-jiddische Literaturbeziehungen und jiddische Emigrantenliteratur. Das Wissen über das bislang noch wenig erforschte Elsässer Jiddisch förderte sie mit der Errichtung des Centre de recherche, d’études et de documentation du Yidich occidental (CREDYO) an der Universität des Oberelsass und der Herausgabe der Zeitschrift Les Cahiers du CREDYO.
Monographie:
Artikel:
Herausgebertätigkeit:
Übersetzungstätigkeit:
| Personendaten | |
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| NAME | Starck, Astrid |
| ALTERNATIVNAMEN | Starck-Adler, Astrid; Starck Adler, Astrid |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Literaturwissenschaftlerin, Germanistin und Jiddistin |
| GEBURTSDATUM | 1944 |